Auf ein Wort:

 

  Eröffnung der Wallfahrt in Kevelaer

 

                                            von Br. Gereon Henkhues

 

 

 

Er ging mit Ihnen, um bei Ihnen zu bleiben.

 

Und als er mit Ihnen bei Tisch war, nahm er das Brot, sprach den Lobpreis, brach das Brot und gab es ihnen. Da gingen ihnen die Augen auf und sie erkannten ihn und sahen ihn nicht mehr.  (Luk.29a f.)

 

 

 

Die beiden zurückgekehrten Emmaus - Jünger erzählten, den Aposteln in Jerusalem,

 

was sie auf dem Weg erlebt haben. Er, Jesus hatte sich zu ihnen gesellt, doch erkannten sie ihn erst beim Brotbrechen im Gasthaus.

 

Wir erkennen auch ihn heute auf unserem Lebensweg dem Himmel entgegen.

 

 

 

Nur wer aufbricht, sich auf den Weg macht und das Weite sucht, wenn‘s dunkel ist und der Durchblick schwindet, bemerkt Licht am Ende des Tunnels.

 

Wer den Weg meidet, in seinen vier Wänden bleibt,

 

stirbt einsam als lebendig Toter dem Himmel entgegen.

 

 

 

Jesus sagt: Ich bin das Licht. Seid auch ihr Licht für andere.

 

 

 

Geh mit uns Jesus, Du Licht auf unserem Weg,

 

Licht auf dem Weg, wo Obdachlose und Unbehauste nach Hause finden.

 

Licht den Ausgenützten und Ausgebeuteten unterwegs, dass sie aufatmen in Würde!

 

Licht den Hungernden nach Gerechtigkeit und Liebe, damit sie neu aufblühen zum Leben.

 

Licht den Trauernden, damit sie Trost in der Betrübnis finden.

 

Licht den mit Blindheit Geschlagenen erhellend und wärmend.

 

Licht, den Menschen umgeben unterwegs mit den Schatten des Todes. im Schatten des Todes. Geh mit uns Jesus, Du Licht auf unserem Weg!

 

 

 

Eingeladen zum Fest des Glaubens in Liebe, die aus der Freude des Kommenden wächst.

 

Hoffnungszeichen am Weg, wo sich Gottes heilende Nähe ankündigt,

 

-        Mögliches auf den Weg gebracht,

 

-        Unmögliches verstanden wird,

 

-        Mauern übersprungen,

 

-        Wunden geheilt

 

durch die heilende Nähe Jesu, der mit und auf dem Weg ist.

 

Mit Maria, der Trösterin der Betrübten bitten wir:  Jesus „Geh mit uns“

 

 

Feier des 40. Jahrestages der Erscheinungen von Medjugorje in Kevelaer.

 

 

 

Aus Anlass des 40. Jahrestages der Erscheinungen der Mutter Gottes in Medjgorje, hat die Medjugorje Vereinigung Regina Pacis Kevelaer e. V. zur Feier des Jahrestages nach Kevelaer eingeladen.

 

 

 

Pater Ljubo Kurtovic aus Medjugorje hatte im letzten Jahr sein kommen zugesagt. Bedingt durch die Pandemie musste er leider absagen.

 

Das Programm musste umgestellt werden und die Gemeinschaft der Selig- preisungen aus dem Herz-Jesu-Kloster in Uedem hat sich sofort bereit erklärt, dieses Jubiläum mit der Medjugorje Vereinigung gemeinsam zu feiern.

 

 

 

Am Freitag, den 25. Juni 2021 begannen mit der Feier der heiligen Messe um 18.30 Uhr in der Marienbasilika die Festlichkeiten. Viele Pilger hatten sich zur Feier der hl. Messe eingefunden. Nach der heiligen Messe begann die „Stille Oase“ mit der Aussetzung des Allerheiligsten durch Domkapitular Gregor Kauling. Er begleitete die Eucharistische Anbetungsstunde mit sehr schönen Texten und musikalisch wurde diese Stunde von Frau Gudrun Schiffer begleitet.

 

 

 

Am Samstag, den 26. Juni 2021 wurden die Feierlichkeiten um 14 Uhr in Kevelaer fortgesetzt. Schon um 13.15 Uhr kamen die ersten Pilger in das Forum Pax Christi um sich einen Platz zu sichern. Bedingt durch die Coronapandemie mussten die Hygiene Anforderungen eingehalten werden und somit durfte nur eine begrenzte Personenzahl

 

das Forum Pax Christi betreten. Die Helfer der Medjugorje  Vereini-gung haben ca. 170 Zutrittskarten ausgegeben!!

 

 

 

Um 14.00 Uhr begrüßte der Moderator der Medjugorje Vereinigung Werner Börsting die Pilger mit den Worten:

 

Liebe Pilger. Bei der Eröffnung des Weltjugendtages im Jahre 2000 in Rom, sagte der heilige Papst Johannes Paul II. zum Schluss seiner Eröffnungsrede, die regelmäßige Schlussformel der Gospa in Medjugorje:

 

Danke, dass ihr meinen Ruf gefolgt seid.

 

 

 

Heute sage ich: Danke, dass Ihr unsere Einladung angenommen habt.

 

 

 

Danach bedankte er sich bei Domkapitular Gregor Kauling, dass die Medjugorje Vereinigung wieder im Heiligtum in Kevelaer zu Gast sein darf.

 

 

 

Domkapitular Kauling freute sich, dass die Medjugorje Vereinigung mit der Gemeinschaft der Seligpreisungen den 40. Jahrestag der Erscheinungen von Medjugorje in Kevelaer feiert. Es ist ja schon Tradition, dass die Medjugorje Vereinigung Regina Pacis Kevelaer e.V. in Kevelaer ihren großen Pilgertag begeht.

 

Domkapitular Kauling erinnerte an seinem Vorgänger Prälat Richard Schulte Staade, ein Mitbegründer der Medjugorje Vereinigung Kevelaer. Prälat Richard Schulte Staade legte immer Wert darauf, dass die Medjugorje Pilger sich hier im Wallfahrtsort Kevelaer treffen und sich austauschen können. Domkapitular Kauling bestätigte das mit den Selben Worten: „Solange ich hier in Kevelaer der Wallfahrts- direktor bin, ist die Medjugorje Vereinigung mit ihrer Pilgerschar immer herzlich Willkommen.

 

 

 

Danach hat der Moderator Werner Börsting Grußworte von Pater Ljubo Kurtovic

 

der Pilgerschar überbracht.

 

 

 

Nach einem besonderem „Danke schön“ an die Gemeinschaft der Seligpreisungen

 

konnte der Nachmittag mit einen großen Lobpreis beginnen.

 

Nach dem Lobpreis wurden die freudenreichen Geheimnisse des Rosenkranzes betrachtet und durch Pilger die einzelnen Gesätze gebetet.

 

 

 

Um 15.30 Uhr stand ein Vortrag bzw. eine Katechese von Sr. Hildegard Strittmatter

 

auf dem Programm.

 

Werner Börsting begrüßte Sr. Hildegard und stellte sie dem Auditorium vor:

 

 

 

Sr. Hildegard lebt seit dem Jahr 2019 in Uedem. Sehr viele Pilgergruppen aus Deutschland, Frankreich und Belgien hat Sr. Hildegard nach Medjugorje begleitet. Durch die Fastenseminare in Medjugorje, die sie zusammen mit den Franziskanern begleitete, ist sie sehr vielen Pilgern bekannt.

 

Dieses Jahr war sie Anfang Mai in Medjugorje, genau 40 Tage vor dem 40 igsten Jahrestag.

 

 

 

Sr. Hildegard ging bei ihrem Vortrag auf die ersten Erscheinungen der Gospa ein, deren Verbreitung von den kommunistischen Machthabern mit Gewalt unterdrückt zu werden versuchte, aber die Kinder ließen sich durch nicht einschüchtern und mit jedem Tag kamen mehr Beter, um Zeugen der Erscheinungen zu sein. "Durch diesen Ort fließt ein Gnadenstrom in die ganze Welt", bezeugte sie und stellte Medjugorje als Ort da, in dem Umkehr, Buße und Frieden vorherrschen. Maria hätte sich in Medjugorje als "Königin des Friedens" vorgestellt und somit sei der Friede die Hauptbotschaft des bosnischen Marienerscheinungsortes. Durch Gebet und Fasten, so die Gospa, könnten sogar Kriege abgewandt werden. In den Monatsbotschaften, die an die ganze Welt gerichtet sind, werden die Menschen angeleitet, die Sünde zu meiden, umzukehren und im Gebet, im Fasten und nach den Zehn Geboten Gottes zu leben. Schwester Hildegard lud dazu ein, der Muttergottes zum 40. Jahrestag das Geschenk zu machen, das Herz für ihre Botschaften zu öffnen und versuchen, alles aus Liebe zu tun.

 

 

 

Werner Börsting begrüßte nach einer Pause Herrn Pfarrer Ulrich Kroppman aus Bocholt, der dort als Krankenhausseelsorger tätig ist.

 

Pfarrer Ulrich Kroppmann ist „Medjugorje erfahren“ und hat schon in den ersten Jahren seiner Tätigkeit als Kaplan, Pilgergruppen nach Medjugorje begleitet.

 

Er leitete die eucharistische Anbetung und wurde musikalisch von den Schwestern

 

der Gemeinschaft der Seligpreisungen begleitet. Diese Stunde der Anbetung wird vielen Pilgern unvergessen bleiben. Zum Schluss der eucharistischen Anbetung ging Pfarrer Kroppmann mit der Monstranz durch die Reihen und segnete jeden Pilger einzelnt.

 

Eine Pilgerin sagte: „Die Segnung war für mich ein tiefgreifender Moment, den ich so schnell nicht vergessen werde“!!

 

 

 

Um 18.30 Uhr begann in der Marienbasilika der Abendgottesdienst. Die Sitzplätze in der Basilika waren bedingt durch die Coronamaßnahmen bis auf den letzten Platz belegt. Domkapitular Gregor Kauling ließ es sich nicht nehmen und zelebrierte die heilige Messe selber!! Während der heiligen Messe wurde dann die Pilgerkerze der Medjugorje Vereinigung gesegnet und angezündet.

 

 

 

Nach dem Abschlusssegen zog Domkapitular Kauling, seine Mitbrüdern und Messdiener, gefolgt von der Gemeinde zum Gnadenbild der „Trösterin der Betrübten“. Dort beteten die Pilger den Angelus und danach stimmte Pfarrer Kauling das Lied an: Maria breit den Mantel aus.

 

 

 

Zwei schöne Feiertage, die einen Hauch von Medjugorje in Kevelaer wehen ließen,

 

gingen zu Ende.

 

 

 

 

 

 

 

Pater Ljubo Kurtovic zu Gast beim 13. großen Pilgertag der Medjugorje-Vereinigung in Kevelaer am 3. September 2022

 

Am 3. September 2022 hat die Medjugorje Vereinigung Regina Pacis Kevelaer alle Medjugorje-Pilger und Freunde zu einem Gebetstag nach Kevelaer eingeladen.

Große Freude herrschte darüber, dass Pater Ljubo Kurtovic die Einladung nach Kevelaer

in diesem Jahr folgen konnte. Er sollte ursprünglich zum großen Pilgertag am 11. Juli 2020 kommen. Leider musste der Pilgertag wegen der Coronapandemie und den Maßnahmen abgesagt werden. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben und somit ist Pater Ljubo sehr gerne zum Pilgertag am 3. September 2022 gekommen. Die Dolmetscherin Marina Majcica (vielen Medjugorje-Pilgern aus Medjugorje bekannt) hat sich spontan bereit erklärt, Pater Ljubo Kurtovic zu begleiten.

 

In der St. Antonius Kirche begrüßte um 14.00 Uhr Werner Börsting die Pilger im Namen der Medjugorje Vereinugung und der geistliche Begleiter Bruder Gereon Henkhues eröffnete den Nachmittag mit einem Gebet.

 

Nach der Betrachtung der freudenreichen Geheimnisse des Rosenkranzes begrüßte Werner Börsting Pater Ljubo Kurtovic.

 

Lieber Pater Ljubo, Sie sind vielen Pilgern durch Ihre Tätigkeit in Medjugorje bekannt.

Als Sie damals als junger Pater nach Medjugorje geschickt wurden haben Sie in einem Interview über ihre Gefühle gesprochen.

 

Ich darf Sie zitieren:

Ich war erst vor vier Jahre geweiht worden und nun sollst Du nach Medjugorje als Hilfsspiritual. Ich hatte etwas Angst und auch Misstrauen, weil ich nach Medjugorje nur stets als Pilger gekommen war, wobei die Entscheidung Mönch zu werden, in Medjugorje gereift ist. Manchmal kam ich auch als Aushilfe für die Beichten.

Es ist total verschieden, hier zu wohnen oder nur von Zeit zu Zeit hierher zu kommen, denn wenn du hier in Medjugorje lebst, bist du mitten drin, erlebst du im Herzen die Gegenwart Marias.

Pater Slavko war ja plötzlich verstorben und wir merkten, wo er überall fehlte und was er getan hat. Nun galt, seine Verantwortungen aufzuteilen.

An mir blieb die Übersetzung und Auslegung der Botschaft vom 25.hängen, zudem die Leitung von zahlreichen Seminaren die er organisiert hatte.

Natürlich musste ich mich durchringen, notgedrungen sie übernehmen.                                                                                               

Bei uns gilt ein Sprichwort, das sagt: Der Esel kann nicht schwimmen, aber wenn man ihn ins Wasser wirft, lernt er es. So habe ich auch das Schwimmen gelernt.

 

Nun freuen wir uns auf Ihren Vortrag über Medjugorje.

 

Pater Ljubo berichtete aus seiner Zeit als Vikar in Medjugorje. Er sprach über das „Phänomen Medjugorje“ aber auch über die 5 Steine.

Die Hauptbotschaften der Gottesmutter können wir in fünf Punkte unterteilen.

Pater Ljubo fragt: Warum, glauben Sie, werden diese „fünf Steine“ genannt???

David, der Hirte, kämpft gegen Goliat, und was hat er dabei??? Fünf Steine und eine Steinschleuder – um Goliat zu besiegen. (vgl. 1 Sam 17). Die fünf geistlichen Steine- es scheint, als würde das die Lösung für all unsere Probleme sein.

1. Rosenkranz – beten mit dem Herzen

2. Eucharistie

3. Bibel

4. Fasten

5. Monatliche Beichte

Das sind also die „fünf Steine“. Durch sie hat die Gottesmutter versprochen, unsere Familien zu bekehren. Und das ist es, was die Gottesmutter von uns verlangt, wenn sie sagt: Lebt meine Botschaften. Die Zeit ist kurz. Es ist eine Zeit der Gnade.

Vergeuden wir sie nicht.

 

Die Eucharistische Anbetung erfolgte dann nach dem Vortrag, wo jeder einzelne für sich noch einmal die Gedanken von Pater Ljubo vertiefen konnte. Frau Gudrun Schiffer verschönerte durch ihre musikalische Begleitung der Eucharistischen Anbetung. Zum Schluss der Anbetung erfolgte wieder die Einzelsegnung der Pilger.

Zum Abschluss des Pilgertages feierten die Pilger die Heilige Messe um 18.30 Uhr in der Marien Basilika. Während der Messe wurde die Pilgerkerze gesegnet und angezündet.

 

Zum Abschluss des Pilgertages trafen sich die Pilger am Gnadenbild bei der Trösterin der Betrübten zum Gebet. Ein sehr schöner Pilgertag ging zu Ende.  

 

                                                                                                                                         

Viele Medjugorje Pilger gedachten dem 23. Todestag von Pater Slavko Barbaric in Kevelaer.

 

 

Am Samstag, den 18. November 2023 hat die Medjugorje Vereinigung Regina Pacis Kevelaer nach Kevelaer eingeladen und gedachten dem 23. Todestag von Pater Slavko Bar-

 

Baric. Um 10.00 Uhr begrüßte die stellvertretende Vorsitzende Ruth Maria Ratajczyk die zahlreichen Pilger in der Beichtkapelle. Sie begrüßte auch den geistlichen Begleiter der Medjugorje Vereinigung Diakon Bruder Gereon Henkhues und bat ihn mit einem Gebet den Pilgertag zu eröffnen. Danach sprach Bruder Gereon zu Pater Slavko und erinnerte an ihn.

 

 

 

Pater Slavko  -  Apostel der Liebe.

 

Die Liebe trägt die Seel, wie die Füße den Leib tragen.

 

  „Die Liebe trägt die Seele, wie die Füße den Leib tragen“.

                                  Katharina von Siena.

Vortrag

anlässlich des 23. Jahrestages des Weggangs von P. Slavko Barbaric, Medjugorie.

Von Br. Gereon Henkhues

 

 

 

Liebe Freundinnen und Freunde

 

Schwestern und Brüder in Christus

 

 

 

Ein Wort der Katharina von Siena bewegt mich:

 

Die Liebe trägt die Seele, wir die Füße den Leib tragen.

 

 

 

Die Liebe trägt die Seele…

 

Was sagt uns das?

 

Wovon das Herz voll ist, davon fließt der Mund über, sagt der Volksmund.

 

Alles Denken, Sehnen, Glücksempfinden, Gefühlsweisen von Leid und Freude und vieles andere gründet im Herzen, ist bewegter Seelengrund des Menschen.

 

Hier wirkt Göttliches, Gottes Kraft: Die Liebe.

 

Gott hat Wohnung genommen in uns als Liebe,

 

nach Worten des Hl. Paulus gleichsam ausgegossen in unsere Herzen.

 

 

 

Katharinas Wort die Liebe trägt die Seele

 

beschreibt also menschliches Sein,

 

göttlich grundgelegt leibhaftig, so wie die Füße den Leib tragen.

 

Ein von Liebe erfülltes Herz prägt das gemeinschaftliche Handeln des Menschen.

 

Und richte unsere Füße auf den Weg des Friedens.

 

Seine Liebe bekommt gleichsam Füße in Wort und Tat.

 

Das ist gemeint von Katharina, wenn sie schreibt:

 

Die Liebe trägt die Seele, wir die Füße den Leib tragen.

 

 

 

Schwestern und Brüder.

 

Sie kennen das Wort, dass Maria in ihren Botschaften an die Seher in Medjugorie des Öfteren richtete:

 

„Seid Apostel meiner Liebe.“

 

 

 

An einen solchen Apostel der Liebe denken wir heute,

 

P. Slavko Barbaric.

 

Er starb am 24.November 2000.

 

 

 

Pater Slavko fühlte sich zutiefst mit Maria verbunden und gesandt ganz Liebe zu sein und sie zu verkünden.

 

 

 

Dazu schenkte Maria uns am 25. Oktober 1993 folgende Botschaft:

 

Sprecherin:

 

 

 

 

 

Liebe Kinder.

In diesen Jahren habe ich euch immer wieder aufgerufen zu beten und zu leben, was ich euch sage, aber ihr lebt meine Botschaften wenig.

Ihr redet nur, aber lebt sie nicht, deshalb meine lieben Kinder, dauert auch dieser Krieg solange.

Ich ruf euch auf, euch Gott zu öffnen und in euren Herzen mit Gott das Gute zu leben und meine Botschaften zu bezeugen.

Ich liebe euch und möchte euch vor allem Bösen beschützen, aber ihr wollt es nicht.

Liebe Kinder, ich kann euch nicht helfen,

wenn ihr die Gebote Gottes nicht lebt,

wenn ihr die Messe nicht lebt,

wenn ihr euch von der Sünde nicht abwendet.

Ich lade euch ein, Apostel der Liebe und Güte zu sein.

Bezeugt Gott und die Liebe Gottes in dieser unruhigen Welt und Gott wird euch segnen und das geben, was ihr von ihm erbittet.

Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid.

 

 

 

Schwestern und Brüder.

 

Was hier die Mutter Gottes in ihrer Botschaft vom 25.10.1993 verkündete

 

und was die Hl. Katharina von Siena sagte, spiegelte sich im Leben von P. Slavko wieder:

 

-      Mit der Güte seines Herzens Zeugnis zu geben von der Liebe Gottes

 

-      Die Botschaften Marias von Christi Liebe, die ausgegossen ist in unseren Herzen, in die Tat umzusetzen

 

-      Christi Hingabe von Tod und Auferstehung, die wir täglich in der Hl. Eucharistie verkünden und dankbar feiern, in unserem Lebensalltag Gestalt zu geben

 

-      Radikal die Sünde meiden, Apostel der Liebe, der Vergebung und der Versöhnung zu sein.

 

 

 

P. Slavko sagte:

 

„Wenn wir die Liebe Gottes in unseren Herzen tragen,

 

dann kann nichts und Niemand uns daran hindern,

 

die Liebe Gottes mit Freuden in Wort und Tat zu bezeugen.“

 

 

 

In der Tat:

 

Bei P. Slavko zeigte sich wahrhaftig das, was Katharina von Siena ausrief:

 

Die Liebe trägt die Seele, wie die Füße den Leib tragen.

 

 

 

Das Herz von P. Slavko war so gefüllt mit Liebe, dass es ihn drängte, diese nach Gottes Willen Hand und Fuß zu geben.

 

Die Liebe trägt die Seele, wie die Füße den leib tragen.

 

 

 

Mit dem Menschen Slavko Barbaric

 

erzählt uns Gott eine wunder- bare Liebegeschichte.

 

Es würde die Zeit nicht reichen, um das Leben von Pater Slavko

 

in allen Bereichen vorzustellen und zu beschreiben.

 

Pater Slavko Barbaric war Mitglied der franziskanischen Ordensgemeinschaft, und wirkte 18 Jahre in Medjugorie.

 

Als Priester und Seelsorger war er vielen Pilgern Zuflucht und Vorbild.

 

Liebe Schwestern, liebe Brüder.

 

Immer wieder sprach die Gottesmutter in Ihren Botschaften von der Zeit der Gnade und der persönlichen Umkehr zur Liebe, zum Gebet und zum Frieden.

 

Konkret gab Maria uns 5 Lebensprogramme, an die Hand.

 

 

 

Die erste Bitte der Gospa:

 

 

 

Betet, betet, betet:

 

Dazu sagt uns Maria in ihrer Botschaft vom 25. September:

 

 

 

Sprecherin:

 

 

 

Liebe Kinder. Ich rufe euch auf, für meine Anliegen zu beten, sodass ich euch helfen kann.

Meine lieben Kinder, betet den Rosenkranz und betrachtet die Geheimnisse des Rosenkranzes,

denn auch ihr geht in eurem Leben durch Freuden und Leiden hindurch.

Auf diese Weise verwandelt ihr die Geheimnisse in Tat und Leben,

denn das Leben ist ein Geheimnis, bis ihr es in die Hände Gottes legt.

So werdet ihr die Erfahrung des Glaubens haben wie Petrus,

der Jesus begegnete im Heiligen Geist.

Auch ihr, liebe Kinder, seid berufen, Zeugnis abzugeben,

indem ihr die Liebe lebt,

mit der euch Gott von Tag zu Tag mit meiner Gegenwart umgibt.

Deshalb, liebe Kinder, seid offen und betet, betet, betet mit dem Herzen im Glauben.

Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid.

 

 

 

Um zu verstehen:

 

Wie geht das „Beten“?

 

Jesus sagte seinen Jüngern:

 

„Wenn ihr betet, plappert nicht wie die Heiden, die viele Worte machen. Macht es nicht, wie sie.

 

Euer himmlischer Vater weiß, was ihr braucht.“

 

 

 

Bete und sprich zu Gott, wie zu einem Freund, so die Hl. Theresia von Avila,

 

-      bring vor ihm, du Gottesfreund dein Leben zur Sprache;

 

-      dein Sehnen und Hoffen,

 

-      dein Leiden und deine Freude,

 

-      dein Weinen und Lachen,

 

-      deinen Dank und deine Liebe.

 

Schwestern und Brüder.

 

Beten ist in erster Linie ein Herzensgespräch mit Gott, der ganz Liebe ist.

 

 

 

Wenn ich herschenke und das zur Sprache bringe, wovon mein Herz voll ist, dann brauchts nicht vieler Worte.

 

Es genügt, einfach sich öffnen und all das, was mich bewegt an Sehnsüchten, Wünsche, Dank, Freude und Lobpreis Gott hinhalten.

 

 

 

Schauen wir auf Jesus:

 

Bittet und ihr werdet empfangen, ruft Jesus aus.

 

Dieser Jesus war im Grunde genommen ein Kind in den Händen des Vaters. Mit kindlichem Vertrauen wusste er sich eins mit seinem Vater, den er liebevoll Abba, lieber Vater nannte.

 

So zog er sich oft vor wichtigen Vorhaben betend zurück in die Einsamkeit, weil er wusste:

 

Im Beten wird Gottes Liebe kraftvoll heilend und tröstend gegenwärtig

 

 

 

Die weite Bitte der Gospa:

 

 

 

Feiert die Eucharistie:

 

 

 

Dazu eine Botschaft der Gottesmutter vom 25.04.1988.

 

Sprecherin:

 

 

 

Liebe Kinder, Gott möchte euch heilig machen.

Er lädt euch durch mich zur vollkommenen Hingabe ein.

Die Heilige Messe soll euch das Leben sein… kommt und betet. Schaut nicht auf die anderen und redet nicht schlecht über sie. Euer Leben soll vielmehr Zeugnis auf dem Weg der Heiligkeit sein.

Den Gotteshäusern, die geweiht sind, gebührt Ehrfurcht, denn in ihnen wohnt Tag und Nacht der Mensch gewordene Gott.

Darum meine Kinder glaubt und betet, dass euch der Vater den Glauben vermehre, und sucht dann, was für euch notwendig ist.

Ich bin mit euch und freue mich über eure Umkehr und beschütze euch mit meinem mütterlichen Mantel.

Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!

 

Schwestern und Brüder.

 

·        Die Mutter Gottes sagte: Die Hl. Messe soll euer Leben sein.

 

·        Die Eucharistie ist der Ort, wo ich Jesus, die Mensch gewordene Liebe des Vaters im Himmel, leibhaftig begegnen kann.

 

 

 

Ein Wort von Pater Slavko:

 

Im eucharistischen Geschehen verwirklicht sich auf eine mystische Weise das ganze Leben Jesu von der Empfängnis bis zur Himmelfahrt,

 

mit dem Hinweis auf sein zweites Kommen in Herrlichkeit.

 

·        Am Anfang der Messe bitten wir um Verzeihung unserer Sünden

 

und erfahren so Versöhnung.

 

·        In den Lesungen spricht er zu uns als Lehrer, er opfert sich für uns auf

 

·        und beim Empfang der Hl. Kommunion begegnen wir Jesus mit seiner heilenden Nähe,

 

·        Jesus gibt sich uns hin leibhaftig im gewandelten Brot, geht gleichsam in uns auf.

 

Der Hl. Paulus sagt: Nicht mehr ich lebe, sondern Christuslebt in mir.

 

Soweit P. Slavko

 

 

 

Wenn wir die Botschaften Mariens im Hinblick auf die Eucharistie

 

anschauen, dann bemerken wir:

 

Marias Aufgabe und Wunsch ist es, uns zu Jesus zu führen.

 

Sie will uns helfen, in der Messe Jesus, die gekreuzigte Liebe tief zu erleben  

 

 

 

Dazu P. Slavko:

 

Jedes Mal, wenn wir jemandem im Alltag zum Beispiel verzeihen

 

oder um Verzeihung bitten, verwirklicht sich eucharistisches Geschehen.

 

·        Ebenso, wenn wir zu anderen Menschen, bei Freunden oder in der Familie über Gott sprechen,

 

·        wenn wir zusammen beten

 

·        oder die Hl. Schrift lesen,

 

·        wenn wir traurige ratend trösten,

 

·        oder wenn wir jemandem etwas Gutes tun, verwirklichen wir den Wunsch Mariens „Euer Leben sei eine Hl. Messe“.

 

 

 

Die dritte Bitte der Gospa:

 

 

 

Lest die Bibel lesen:

 

In ihrer Botschaft vom 25. O2. 2012 sagte Maria:

 

Sprecherin:

 

 

 

Liebe Kinder.

Auch heute rufe ich euch auf,

Träger des Evangeliums in euren Familien zu sein.

Vergesst nicht meine lieben Kinder die Hl. Schrift zu lesen.

Legt sie auf einen sichtbaren Platz und bezeugt mit eurem Leben, dass ihr glaubt und das Wort Gottes lebt.

Ich bin euch mit meiner Liebe nahe und halte Fürsprache vor meinem Sohn für jeden einzelnen von euch. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid.

 

 

 

Wenn wir Gott lieben, dann werden wir auch sein Wort lieben, wenn wir sein Wort lieben, dann wird sein Wort auch in unseren Herzen bleiben, so

 

P. Slavko.

 

Schwestern und Brüder, sie erinnern sich:

 

Liebe trägt die Seele…sagt die Hl. Katharina

 

 

 

Schauen wir einmal auf ihr Wort hin in die Schrift:

 

Beim Evangelisten Johannes lesen wir:

 

Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott. (Joh.1,1)

 

Gottes Liebesgeschichte mit dem Menschen begann, als Gott sprach:

 

Lasset uns den Menschen machen nach unserem Abbild und Gleichnis. (Gen.1,26) und er hauchte ihm seinen Geist ein.

 

In der Zeitenwende wurde Gott selbst - das Wort durch Maria in der Kraft des Heiligen Geistes zum Menschenwort.

 

Das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt. (Joh.1,14a)

 

 

 

Deshalb ist jeder Mensch, dem wir begegnen, auf die ein oder andere Weise ein lebendiges Wort Gottes.

 

Und das Wort heißt: Liebe.

 

 

 

P. Slavko sagt:

 

Die Hl. Schrift ist die Urkunde unseres Glaubens.

 

Die Bibel ist kein Lesebuch.

 

Sie ist uns Hilfe zum Leben, wie Jesus seinen Jüngern zusagte:

 

Ich werde euch einen anderen Beistand geben, der für immer bei euch bleiben soll. Er ist der Geist der Wahrheit. (Joh.14,26).

 

Die Gottesmutter lädt uns ein, dass wir um den Hl. Geist beten, damit wir alles verstehen können.

 

 

 

Die vierte Bitte der Gospa:

 

Kehrt um mit Entsagung Fasten:

 

 

 

In der Botschaft aus vom 25. Februar 2023 sagt Maria:

 

Sprecherin:

 

 

 

Liebe Kinder! Bekehrt euch und kleidet euch in Bußgewänder und in persönliches tiefes Gebet und sucht in Demut vom Allerhöchsten den Frieden.

In dieser Zeit der Gnade will Satan euch verführen, und ihr, meine lieben Kinder, schaut auf meinen Sohn und folgt ihm in

Entsagung und Fasten nach Kalvaria.

Ich bin bei euch, weil der Allerhöchste mir erlaubt hat zu lieben, und euch zur Freude des Herzens zu führen, im Glauben,

der für alle wächst, die Gott über alles lieben. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!

 

 

 

Liebe Schwestern und Brüder.

 

Schauen wir einmal: Fasten mit Leib und Seele.

 

Wie geht das?

 

Erinnern wir uns an Katharinas Wort:

 

Die Liebe trägt die Seele, wie die Füße den Leib tragen

 

 

 

1.   Fasten mit der Seele…

 

Da sind wir eingeladen, die Beziehung zu uns selbst, Leib und Seele,

 

unser alltägliches Verhalten, neu in den Blick zu nehmen.

 

Dazu gehören drei Grundhaltungen

 

zulassen können – loslassen - sich überlassen.

 

·        zulassen

 

Ich sage ja zu meiner Begrenztheit und Bedürftigkeit im alltäglichen einerlei,

 

und höre mit dem Herzen den Klang der Nächstenliebe.

 

·        loslassen

 

Mit einem versöhnten Herzen loslassen die Verletzungen und Kränkungen vergangener Tage, nicht nachtragen.

 

Mit demütigem Sinn loslassen und sich verschenken an andere,

 

gütig und menschenfreundlich.  

 

Mit liebendem Sinn loslassen, was mich daran hindert, Neues zu wagen, dem Leben zu trauen.

 

·        Überlassen

 

In die Stille gehen und ruhig werden, Liebe sein mit hörendem Herzen.

 

Alles Gott überlassen.

 

Beim Fasten gewinnst du den Blick für das, was in deinem Leben der Liebe bedarf.

 

 

 

2.   und das Fasten mit dem Leib…

 

Wir Menschen sind im Alltag vielen Versuchungen ausgesetzt, wie Sucht nach Konsum,

 

Macht oder auch Anerkennung um jeden Preis.

 

Sehnsüchte und innere Stimmen verleiten uns oft zur Maßlosigkeit im Denken und Handeln.

 

Ein solches Fasten ist vielfältig:

 

 

 

-      teilen von materiellen Gütern

 

-      teilen von Zeit

 

-      Verzicht auf Medien, die mich belasten

 

-      Verzicht auf Unterhaltung, die mir die Zeit für andere Mensch stiehlt

 

-      Bereitschaft, sich den Nöten und Bedrängnissen von Menschen zu widmen

 

 

 

Pater Slavko sagte:

 

Das Fasten stellt uns in die Gegenwart Gottes.

 

 

 

·        Man betet intensiver, wenn man fastet.

 

·        Fasten bedeutet mit den Dingen zu leben, ohne sie besitzen zu wollen.

 

·        Wenn wir fasten, verschwinden viele Ängste und Sorgen.

 

·        Wir werden offener für die Menschen, mit denen wir leben und arbeiten.

 

Soweit P. Slavko:

 

 

 

In ihren Botschaften bittet uns Maria, zweimal pro Woche zu fasten:

 

Maria schlägt vor:

 

Fasten mit Brot und Wasser ist am wirksamsten.

 

Durch Fasten und Gebet kann man Kriege beenden, die Naturgesetze aufheben.

 

 

 

Der Benediktiner Anselm Grün bemerkt:

 

Das Fasten hält die Sehnsucht wach, die uns auf Gott hin in Bewegung hält.“

 

 

 

Zum Fünften:

 

 

 

Die monatliche Beichte:

 

 

 

In der Botschaft vom 25 Januar 1995 heißt es:

 

Sprecherin:

 

 

 

Liebe Kinder!

Ich lade euch ein, die Türe eures Herzens zu öffnen, wie die Blume sich der Sonne öffnet.

Jesus möchte eure Herzen mit Frieden und Freude erfüllen.

Ihr könnt meine lieben Kinder, den Frieden nicht verwirklichen, wenn ihr nicht mit Jesus im Frieden seid.

Deshalb lade ich euch zur Beichte ein, damit Jesus eure Wahrheit und euer Friede sei.

Meine lieben Kinder, betet, dass ihr Kraft habt zu verwirklichen, was ich euch sage.

Ich bin mit euch und liebe euch. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid.

 

 

 

Im Sakrament der Buße wusste P. Slavko sich beschenkt

 

von Gottes schulderlösender Barmherzigkeit.

 

Es ist zu fragen: Was ist eigentlich Sünde?

 

Auf den Punkt gebracht: Gott ist Liebe, von daher ist Sünde

 

Gottfernes Handeln, Lieblosigkeit!

 

Hier bewegende Wort dazu von P. Slavko:

 

 

 

P. Slavko sagte:

 

Wir leben nicht allein für uns selbst.

 

Wir sind geschaffen für die Gemeinschaft mit Gott und für die Gemeinschaft mit den Menschen.

 

Gott hat uns zu seinen Söhnen und Töchtern berufen und will, dass wir untereinander Brüder und Schwestern sind.

 

 

 

Die Gemeinschaft mit Gott und den Menschen wird aufgebaut

 

durch das Gute,

 

sie wird zerstört durch die Sünde.

 

Sünde ist eine freie Tat.

 

Der Mensch ist für sie verantwortlich.

 

Wer sündigt, wird schuldig vor Gott.

 

Das natürliche Verlangen des Menschen,

 

die Schuld, die ihn bedrückt zu bekennen

 

und von ihr befreit zu werden

 

wird nicht enttäuscht.

 

Christus selbst hat uns die Vergebung zugesagt, wenn wir vor der Kirche unsere Schuld eingestehen.

 

Alles, was ihr auf Erden binden werdet, sagt er, das wird auch im Himmel gebunden sein; und alles, was ihr auf Erden lösen werdet, das wird auch im Himmel gelöst sein. (Mt.18,8)

 

Diese frohe Botschaft darf der Christ im Bußsakrament durch die Lossprechung des Priesters vernehmen.

 

Liebe Schwestern und Brüder.

 

Zusammenfassend kann gesagt werden:

 

Wenn Jesus einst sagte, Ich bin der Weinstock und ihr seid die Reben, so nahm P. Slavko das wörtlich und wusste sich in allem von Jesu heilender Nähe umgeben.

 

 

 

·        P. Slavko lud die Gläubigen ein zur täglichen Begegnung und Anbetung des im gewandelten Brot unter uns weilenden Christus.

 

·        Pater Slavko betete viel und fastete mit ganzem Willen und Herzen.

 

·        Mit kindlicher Liebe folgte er den Worten der Mutter Gottes.

 

·        Pater Slavko betete täglich den Kreuzweg, wenn er nach oben auf den Kreuzberg eilte

 

und dies im wahrsten Wort und Sinn.

 

·        Der Rosenkranz begleitet ihn alltäglich,

 

·        und im Lesen der Hl. Schrift entdeckte er tief im Herzen, Quellen lebendigen Wassers,

 

das Wasser, das als Liebe nur so aus seinem Herzen hervor sprudelte bei den Begegnungen mit dem Menschen.

 

 

 

 

 

Liebe Schwestern und Brüder.

 

Ich möchte schließen mit dem Wort von P. Slavko:

 

Für jeden von uns sollte die erste und letzte Intention unserer Gebetanliegen sein, um Liebe zu beten. Ich dake euch!

 

 

 

                                Marienweihe

 

Schwestern und Brüder.

 

Abschließend lade ich sie ein, dass wir uns unter den besonderen Schutz Marias stellen und uns ihr und ihrem unbefleckten Herzen weihen.

 

 

 

Nehmen wir uns zu Herzen, was die Gottesmutter in Ihrer Botschaft

 

vom 25 Oktober 1988 sagte:

 

 

 

Sprecherin:

 

Liebe Kinder.

Mein Ruf, dass ihr die Botschaft lebt, die ich euch gebe,

ergeht täglich, besonders weil ich euch, meine lieben Kinder, näher zum Herzen Jesu führen möchte.

Deshalb meine lieben Kinder, rufe ich euch heute zur Weihe an mein unbeflecktes Herz auf, damit jedes eurer Herzen Jesus  gehöre.

Ich wünsche, dass ihr euch persönlichmir weiht, damit alles durch meine Hände Gott gehöre.

Liebe Kinder, betet, damit ihr die Größe dieser Botschaft, die ich euch gebe, versteht.

Ich wünsche nichts für mich, sondern alles für die Rettung eurer Seelen.

Satan ist stark, deshalb, meine lieben Kinder, bindet euch durch beharrliches Gebet an mein mütterliches Herz.

Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid.

 

 

 

Der hl. Ludwig Maria Grignion de Montfort, ein Heiliger, der sein ganzes Leben auf Maria setzte und uns unwiederbringlich tiefe Gedanken zu Maria geschenkt hat.

 

Er hat uns Christen die Weihe an Christus durch die Hände Marias als wirksames Mittel empfohlen, um die eigenen Taufverpflichtungen treu zu leben.

 

 

 

Schwestern und Brüder.

 

Wenn ich das Wort Weihe in den Mund nehme, schaue ich oft in fragende Gesichter.

 

Weihe, sich weihen, was heißt das?

 

Weihen heißt, sich ganz in Anspruch nehmen lassen und sich verfügbar machen für Gott, der mich sendet.

 

 

 

Der Hl. Ludwig Maria sagte:

 

 

 

Alles mit Maria, in Maria, durch Maria tun.

So kann uns Maria innerlich formen. Sie will uns helfen, mit Gott vereint zu leben, so wie sie es vorgelebt hat.

 

 

 

Der Weiheritus: (Der Priester / Diakon legt die Stola um und spricht)

 

 

 

Liebe Schwestern und Brüder.

 

Ich lade sie nun ein, zur persönlichen Weihe an Maria.

 

 

 

 

       
  c  
 

 

 

 

 

        

 

Nehmen sie bitte die ausgelegten Gebetszettel zur Hand.

 

 

 

Zur Eröffnung: Im Namen des Vaters du des Sohnes und des Hl. Geistes.

 

Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn.

 

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus.

 

Die Liebe Gottes des Vaters und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch.

 

 

 

Beten wir gemeinsam ein Gesätz vom Rosenkranz:

 

Jesus, der dich oh, Jungfrau im Himmel gekrönt hat.

 

Vater unser… Gegrüßet… Ehre sei…  (10x) Oh, mein Jesus…

 

 

 

Wir beten nun gemeinsam das Weihegebet:

 

 

 

Maria, Mutter Jesu und meine Mutter,

ich vertraue mich dir ganz an und weihe mich deinem

Unbefleckten Herzen, damit du mich beschützt,

in allem führst und mich Jesus immer näherbringst.

 

Ich weihe dir mein Herz und meinen Leib,

meine Seele und meinen Geist,

alle meine Gaben und Talente,

ja auch meine Fehler und Schwächen,

und übergebe dir alles, was mir gehört.

 

Ich bitte Dich, dass du mir hilfst, Gott und meinen Nächsten immer mehr zu lieben und in allem den Willen Gottes zu erfüllen,

damit durch mein ganzes Leben die Liebe Gottes

immer mehr sichtbar und erfahrbar wird

und ich für viele Menschen zum Segen werde. Amen

 

 

 

Feierlicher Schlusssegen:

 

-      Gott, der allmächtige Vater segne euch durch den Erlöser der Welt, unseren Herrn Jesus Christus, den Sohn der jungfräulichen Mutter Maria. Amen!

 

-      Sie hat den Urheber des Lebens geboren; ihre mütterliche Fürsprache erwirke euch Gottes Hilfe. Amen!

 

 

 

-      Euch alle, die ihr euch heute dem unbefleckten Herzen seiner Mutter Maria geweiht habt, schenke Gott die wahre Freude und den ewigen Lohn. Amen!

 

 

 

Das gewähre euch der dreieinige Gott

 

+ der Vater + und der Sohn +und der Heilige Geist. Amen!

 

 

 

Gesang:

 

1.   Gospa meica moja kalica mira…

 

2.   Maria, meine Mutter, Friedenskönigin…

 

3.   Gospa meica moja kalica mira…

 

 

 

 

 

Mit Maria zu Christus                                          1.

 

Hingabe an die Mutter Gottes

von Br. Gereon Henkhues

mit Gedanken vom Hl. Ludwig Maria Grignion de Monfort.

 

Liebe Schwestern und Brüder.

Eine kurze Vorbemerkung.

Mit Maria, in Maria und durch Maria wird unser Leben,

so begrenzt es auch ist,

kraft ihrer Erwählung Mutter Gottes zu sein,

von ihr in Gottes Erbarmen gelegt.

 

In ihrer Botschaft vom 25.07.1987 heißt es:

Liebe Kinder.

Heute möchte ich euch alle mit meinem Mantel umhüllen und euch alle auf den Weg der Umkehr führen.

Liebe Kinder.

Ich bitte euch, gebt dem Herrn eure ganze Vergangenheit:

alles Böse, das dich in euren Herzen angesammelt hat.

Ich wünsche, dass jeder von euch glücklich sei,

aber mit der Sünde kann es keiner sein.

Deshalb, liebe Kinder, betet und ihr werdet im Gebet diesen neuen Weg der Freude erkennen.

Die Freude wird sich in euren Herzen zeigen, und so werdet ihr frohe Zeugen dessen sein, was ich und mein Sohn von euch allen wünschen. Ich segne euch.

Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid.

 

Gott teilt sich uns Maria gleich mit.

Dies ist ein Geheimnis und denen geschenkt,

die sich Maria ganz und gar anvertrauen und sich ihr weihen.

Darum geht es heute am Fest Maria Verkündigung in meinen Ausführungen.

Bei meinen Ausführungen, die ihnen anbieten möchte, beziehe ich mich auf Gedanken des Hl. Ludwig Maria Grignion de Monfort und Pater Slavko Barbaric.

 

Schwestern und Brüder.

Der Evangelist Johannes sagt:

Gott ist die Liebe und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in

Gott und Gott in ihm, heißt es im 1. Johannesbrief.

 

Diese Gottesliebe bekam im Hl. Geist durch Maria ein Gesicht,

Jesus.

 

Der heilige Augustinus sagte:                                                                            2.  

Die Welt war nicht würdig, den Sohn Gottes unmittelbar aus den Händen des Vaters zu empfangen;

Gott der Vater hat ihn Maria geschenkt, damit die Welt ihn aus ihrer Hand erhalte.

 

Der hl. Ludwig Maria de Monfort stellt fest:

Der Sohn Gottes ist Mensch geworden, um uns zu retten

in Maria und durch Maria…

Gottes Sohn stieg in ihren jungfräulichen Schoß hinab als neuer Adam in das irdische Paradies, um in ihr sein, Wohlgefallen zu finden und…seine Gnade zu wirken.

Jesus der neue Adam und Maria, die neue Eva.

 

Diesen Vergleich, Jesus als neuer Adam und Maria,

die neue Eva, finden wir bei den Kirchenvätern.

 Die Kirchenväter stellen immer wieder fest,

·        dass einst das Unheil, das die Menschheit heimgesucht hat, von einem Mann und einer Frau ausging, Adam und Eva,

·        dass aber auch das Heil für die Menschheit von dem neuen Adam Christus, geboren von der Jungfrau Maria, die neue Eva, seinen Anfang genommen hat.

Dazu schreibt der hl. Ludwig Maria Grignion de Montfort im Hinblick auf Maria, die Gottesmutter:

·        Was Luzifer durch seinen Stolz verloren hat,

das hat Maria durch ihre Demut zurückerobert.

·        Was Eva durch ihren Ungehorsam verdorben und eingebüßt hat,

das hat Maria durch ihren Gehorsam wieder gut gemacht.

 

Als der neue Papst Franziskus unmittelbar nach seiner

Wahl vor die auf dem Petersplatz wartende Menge trat, sagte er schon nach einigen Sätzen:

„morgen will ich erst mal zur Gottesmutter gehen…“

Er begann sein Pontifikat mit einem Bekenntnis zur Mutter Gottes.

 

Maria wurde von Gott begnadet und erwählt, seiner Liebe Gestalt zu geben.

Auf welche Weise?

 

Maria hat sich durch ihr ja es geschehe,

dass sie einst dem Engel Gabriel nach seiner menschlich für sie unbegreiflichen Ankündigung, Mutter Gottes zu werden,

gegeben hat, sich geöffnet für Gott.

„Siehe, ich bin die Magd des Herrn“. (Luk.1,28)

Gott hat geschaut auf Maria.

 

 

Sie, die demütige Magd, war Gott gehorsam,                                                   3.

so hat Gott sich ihr mitgeteilt.

Dieses ihr Ja, es geschehe, bewirkte, dass Gott

ihren mütterlichen Schoß zum Raum der Liebe werden ließ, aus dem durch den Hl. Geist ihr Sohn Jesus als unser Heiland und Erlöser hervorging.

Jemand sagte einmal:

Marias Hingabe, Gott gehorsam zu sein,

ermöglichte die Hingabe Gottes an uns durch seinen Sohn Jesus.

 

Der hl. Paulus schreibt:

Jesus Christus war Gott gleich. Er erniedrigte sich und wurde wie ein Sklave, dem Menschen gleich. Er ward gehorsam bis zum Tod;

bis zum Tod am Kreuz.

Darum hat ihn Gott erhöht und ihm einen Namen gegeben der über alle Namen ist. (Phil.2,5 ff.)

 

Das Wort Sklave hat bei uns menschlich einen schlechten Ruf.

Wir verbinden mit dem Wort:

gezwungenermaßen Leibeigenschaft, Unterdrückung, Unfreiheit etc.

 

Wenn von Jesus gesagt wird, er sein Sklave geworden, dann ist gemeint:

Jesus, hat sich in unvorstellbarer grenzenloser Liebe für uns hingegeben,

ja er erniedrigte sich, obwohl der unschuldig blieb

bis zum Tod am Schandpfahl des Kreuzes.

So wurde Jesus als Person die gekreuzigte Liebe des Vaters, die den menschlichen Tod überwand, ja ihn besiegte ein für alle Mal.

 

Für uns katholische Christen hat Maria eine grundlegende Bedeutung in unserer Beziehung zu Christus.

 

Dazu ein erster Gedanke:

Das Leben Marias, war von tiefer Demut geprägt!

Demütig sein, wie Maria, wie geht das?

Was meint nun Demut, ganz menschlich?

·        Demut meint „Dien-Mut“ Mut zum Dienen.

·        Der Demütige erhebt sich nicht im Stolz.

·        Er will nicht mehr sein als er ist.

·        Er bejaht seine Niedrigkeit, vor allem im Verhältnis zu Gott.

 

Heute erscheint vielen das Wort Demut fragwürdig.

Die Grundhaltung der Demut scheint vielen nicht mehr in die Zeit zupassen.

 Gängige Meinung ist: 

·        Wer das demütige Verhalten heutzutage predigt,

scheint zu den ewig Gestrigen zugehören.

 

·        Demütiges Verhalten erscheint mir heutzutage                                    4.

        dem Stolz, der Gier nach immer höherer Karriere

        und Aufstieg, koste es was es wolle, gewichen.

 

Ein Blick in die Welt macht mir bewusst:

Heute hat sich die Menschheit in weiten Teilen von Gott und vom Glauben an das ewige Leben abgewendet.

Sie vertraut und verherrlicht ihren eigenen Genius.

Deshalb herrscht bei allem technischen Fortschritt überall das Durcheinander, Kriege, Chaos, im Großen wie im Kleinen,

in der Gesellschaft und in der Politik, wie auch in den Beziehungen der Völker untereinander.

Dem Demütigen steht der Egoist, Machtgierige und herrschsüchtige Mensch entgegen.

Das ist die Wirklichkeit.

·        Wo Gott verachtet oder geleugnet wird, da gerät die Welt aus dem Lot.

·        Die Lüge geistert umher, s.B. Fake news sind in.

 

Diesem egoistischen Treiben der Menschen muss um Gottes Willen ein Ende gesetzt werden! Ich denke an Umkehr im Großen wie im Kleinen hin zur demütigen Haltung im menschlichen miteinander, wie wir es bei Maria sehen.

Schauen wir noch einmal auf Maria.

Die „demütige Magd des Herrn“ ist in dreifacher Hinsicht ein Vorbild für uns und für unsere Welt.

·        Das ist sie in ihrem Gehorsam,

·        in ihrem Glauben

·        und in ihrer Hingabe an Gott,

 

Die dreifache Vorbildlichkeit Mariens ist enthalten

·        in dem Bekenntnis Mariens „siehe, ich bin die Magd des Herrn“,

·        in den Worten ihrer Verwandten Elisabeth „selig bist du, weil du geglaubt hast“   

·        und ihrem Lied auf die Größe Gottes „Hoch preiset meine Seele den Herrn“, der geschaut hat auf ihre Niedrigkeit.

 

Ein zweiter Gedanke:

Der Gottesbote Gabriel begrüßt Maria ja als die "Begnadete". (Luk.1,28)

Der Engel sie nennt erst später mit dem Namen, der ihr unter den Menschen zu eigen ist:

"Miryam" (= Maria), die von Gott Geliebte. In der Sprache der Bibel bedeutet "Gnade", Geschenk göttlicher Nähe, also die Hineinname des Begnadeten in den Kreislauf der Liebe, jener Liebe, die Gott selbst ist. (vgl. 1 Joh. 4, 8).

 

 

Der Glaubenslehrer Karl Rahner spricht hier von der Selbstmitteilung Gottes und meint damit, begnadet sein damals und auch heute heißt:

Dass Gott sich selbst dem Menschen schenkt,

in seinem Wort,

in Jesus seinem Sohn,

in seinem Heiligen Geist, der in uns lebt und wirkt.

Wir sehen also:

Gnade von Gott ist nicht etwas Statisches keine Belohnung für Verdienste.

Gnade ist immer ein Geschenk von Gott.

Er hat sich Maria mitgeteilt.  

Maria, die Mutter Gottes durfte die Erlösung des Menschengeschlechtes eröffnen, in dem sie Christus gebar.

 

Ein dritter Gedanke:

Von alters her gilt Maria unsere Mutter, ist Miterlöserin im Heilsplan Gottes.                      

Hierzu eine Klärung des 2. Vatikanischen Konzils.

Mit Rücksicht auf die ökumenischen Bemühungen zu den Protestanten veränderte man den Jahrhunderte alten Begriff Maria Miterlöserin im Heilsplan Gottes,

in Maria, die mitwirkt an der Erlösung im Heilsplan Gottes.

 

Im Dokument „Lumen gentium“ heißt es wörtlich:

Indem die selige Jungfrau Maria Christus empfing,

gebar und nährte,

im Tempel den Vater darstellte

und mit ihrem am Kreuz sterbenden Sohn litt,

hat sie beim Werk des Erlösers in durchaus einzigartiger Weise

in Gehorsam, Glaube Hoffnung und brennender Liebe mitgewirkt  

zur Wiederherstellung des übernatürlichen Lebens der Seelen.

Deshalb ist sie in der Gnadenordnung Mutter der Kirche.

Diese Mutterschaft Marias in der Gnadenökonomie dauert unaufhörlich fort.

Sie ist ein Geschenk, das Christus vom Kreuz herab persönlich jedem Glaubenden machte, indem er zum Jünger der Liebe, Johannes sprach:

„Siehe, deine Mutter.“

Und zu seiner Mutter.

Siehe, dein Sohn.“  (Joh. 19,12-14).

 Und von jener Stunde an nahm sie der Jünger zu sich“, heißt es im Hinblick auf Johannes.

So weit das 2. Vatikanische Konzil

 

Der Jünger der Liebe Jesu, Johannes, ist, wie schon gesagt,

der erste, der die Mütterlichkeit Mariens erfahren durfte.

In seiner Spur haben wir alle, die sich in der Nachfolge Jesu

 

 

wissen, Anteil am Zuspruch Jesu zum Jünger der Liebe, Johannes:              6.

„Siehe da Deine Mutter.“

Siehe da, unsere Mutter

Maria ist uns zur Mutter geworden.

 

Ein vierter Gedanke Gedanke:

Wie kommt Maria nun wirklich in unser eigenes Leben hinein?

Wie können wir Maria als Mutter aufnehmen?

 

Maria hat Jesus den Sohn Gottes geboren und wir wurden durch die Taufe ihm gleich.

Sie ist unsere Mutter.

Wer sich ihr mit Leib und Seele,

-      mit seinen Gedanken und Talenten,

-      mit seinen Grenzen

-      und seinem Schuldig werden,

anvertraut, ja gleichsam sich ihr weiht,

nimmt Teil an der Fülle ihrer Gnaden.

Dies bedeutet:

Auf Grund unserer Taufe teilt sich uns Gott, Maria gleich, mit

und wir werden täglich aus ihrem Mutterschoß heraus zur Liebe geboren.

Das heißt:

Die Liebe Gottes bekommt so kraft Marias Mutterschaft durch uns ein neues Gesicht in der Welt, Jesus Christus.

Wir sind gleichsam der Christus, der in uns und durch uns lebt und wirkt.

So kann der hl. Paulus sagen:

Nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir,

 

Der Mystiker Angelus Silesius folgert daraus:

Christus will immer neu durch uns in die Welt hinein geboren werden

denn, wie der Hl Paulus bemerkt:

Gottes Liebe ausgegossen ist in unseren Herzen. (vergl. Röm.5,5-6)

 

Ein fünfter Gedanke:

In der Tiefe unseres Herzens hat Gott in Christus Wohnung genommen.

Jesus sagte es ja selbst:

Wer mich liebt und mein Wort hält, den wird mein Vater lieben und wir werden kommen und Wohnung bei ihm haben. (Joh.14,23)

 

Das macht mich dankbar.

Und so werden auch wir voll Freude ermuntert wie Maria,

das Magnifikat zu singen

Denn eine Grundform des Gebetes ist der Gesang.

 

 

Maria sang das Lied der Befreiung Ihr Magnifikat. (Luk.46,-55)                       7.

„Meine Seele preist die Größe des Herrn und mein Geist jubelt über Gott meinem Retter.“

 

„Cantare amantis est“, schreibt der heilige Augustinus († 430),

„wer liebt, der singt“, „der Liebende muss singen“.

Schwestern und Brüder.

Wenn wir mit unserem Herzen innerlich zur Ruhe kommen und zu Hörenden werden, dann kann es sein,

dass einer wunderbaren Herzensmelodie gleichsam in jedem von uns sehnsuchtsvoll die Liebe aufklingt.

 

Das ist Gottes Melodie, wie es der Hl. Ignatius von Antiochien einmal predigte.

Wir sind für jeden Menschen ein Gesicht der Liebe, ein neuer Christus, wenn wir ihm mit versöhntem Herzen begegnen

Dazu sind wir berufen und auserwählt als Kinder des Vaters durch Maria in Christus

 

In Medjugorie sagt Maria häufig in ihren Botschaften an die Seher:

Seid die Apostel (gesandte) meiner Liebe.

 

Hier die Botschaft vom 25.06.2005.

Liebe Kinder, ich danke euch für jedes Opfer, welches ihr für meine Anliegen dargebracht habt.

Meine lieben Kinder, ich rufe euch auf, meine Apostel des Friedens und der Liebe in euren Familien und in der Welt zu sein.

Betet, dass der Hl. Geist euch erleuchte und führe auf dem Weg der Heiligkeit.

Ich bin bei euch und segne euch alle mit meinem mütterlichen Segen. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid.

 

Liebe Schwestern und Brüder

Der hl. Ludwig Maria Grignion de Montfort hat uns Christen

die Weihe an Christus durch die Hände Marias als wirksames Mittel empfohlen, um die eigenen Taufverpflichtungen treu zu leben.

Dieses geschieht in dem wir uns dem unbefleckten Herzen Marias weihen.

Wir sind heute Morgen in dieser Stunde eingeladen uns ganz Maria zu weihen.

Zuvor um zu verstehen hier einige Grundlegungen zur Bedeutung, der Weihe.

 

Wenn ich das Wort Weihe in den Mund nehme, schaue ich oft in fragende Gesichter.

Weihe, sich weihen, was heißt das?

Wir hören das Wort vielfältig:

Bischöfe, Priester, Diakone werden geweiht.

Ordensleute sind Mitglieder, wie die Kirche sagt:

Mitglieder des geweihten Lebens.

 

 

Maria sagt den Sehern in Medjugorie in ihrer Botschaft                                  8.

vom 25. Oktober 1988.

 

Liebe Kinder.

Mein Ruf, dass ihr die Botschaft lebt, die ich euch gebe,

ergeht täglich, besonders weil ich euch, meine lieben Kinder, näher zum Herzen Jesu führen möchte.

Deshalb meine lieben Kinder, rufe ich euch heute zur Weihe an meinem lieben Sohn auf, damit jedes eurer Herzen ihm gehöre.

Und dann rufe ich euch zur Weihe an mein unbeflecktes Herz auf.

Ich wünsche, dass ihr euch persönlich, als Familie und als Pfarrei mir weiht, damit alles durch meine Hände Gott gehöre.

Liebe Kinder, betet, damit ihr die Größe dieser Botschaft, die ich euch gebe, versteht.

Ich wünsche nichts für mich, sondern alles für die Rettung eurer Seelen.

Satan ist stark, deshalb, meine lieben Kinder, bindet euch durch beharrliches Gebet an mein mütterliches Herz.

Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid.

Damit wird deutlich was Weihe, sich weihen heißt.

Weihen heißt, sich ganz in Anspruch nehmen lassen und sich verfügbar machen für Gott, der mich sendet.

-      Bischöfe, Priester, Diakone werden zu Gott geweihten Dienern in der Nachfolge der Apostel, Christi frohe Botschaft von Himmelreich sakramental zu verkünden

-      Menschen geweihten Lebens machen sich verfügbar Gottes Liebe zu feiern und in Gemeinschaft diese Liebe miteinander zu leben und zu teilen.

-      Sich Jesus, dem Herzen Jesu und Maria der unbefleckten Empfängnis zu weihen,

heißt sich im Vertrauen auf Jesus und Maria

alltäglich von Jesu Wort leiten zu lassen

und bereit zu sein, Täter die Liebe zu werden.

 

Der Hl. Ambrosius schrieb:

·        Marias Seele möge in jedem Menschen sein, um den Herrn zu verherrlichen.

·        Marias Geist möge in jedem sein, um Gott zu lobpreisen.

·        Glücklich der Mensch, der ganz vom Geist Mariens geleitet und bewohnt ist.             

·        Der Geist Marias ist mild und stark, eifrig und klug, demütig und mutig, rein und fruchtbar.

 

„Totus  tuus“ – „ganz dein“ war der Wahlspruch Joh. Paul lI.

 

 

Diese Worte sind die Kurzformel der Ganzhingabe – oder Weihe – an Jesus und Maria, die der hl. Ludwig Maria Grignion de Monfort vor etwa 300 Jahren formulierte.

Der Hl. Ludwig Maria fasst das Wort sich weihen so zusammen:

Alles mit Maria, in Maria, durch Maria tun.

 

·        So kann uns Maria innerlich formen.

·        Sie will uns helfen, mit Gott vereint zu leben, so wie sie es vorgelebt hat.

 

Eine immer wiederkehrende Frage lautet:

Wie bitte schön soll das denn gehen?

Es muss doch eine innere Bereitung geben.

 

Wenn ich zu Jesus bete, taucht doch praktisch Maria in meinen Gedanken nicht auf.

Der Hl. Ludwig Maria gibt dazu folgenden Rat:

In der Lauretanischen Litanei, übrigens ein gewaltiger Lobpreis an Gott, den Vater und dem Sohn im hl. Geist, stehen oft Marienbeschreibungen als

·        Tempel Gottes,

·        elfenbeinerner Turm,

·        Arche des Bundes.

·        Als goldenes Haus

Wenn du also zu Christus betest, sagt der hl. Ludwig Maria,

gehe im Geist in den Tempel,

in die Arche

ins goldene Haus

und wisse dich so von Maria umgeben.

 

So gelangt dein Gebet von Maria aus,

mit ihr und durch sie zu Jesus.

 

Wenn wir also beten geht dies unser Gebet aus dem Marienhaus,

in das wir uns begeben, gleichsam zu Jesus.

Damit erfüllt sich unser Thema:

Unser Weg durch Maria zu Christus.

 

Der Weiheritus:

Liebe Schwestern und Brüder.

Ich lade sie nun ein, zur persönlichen Weihe an Maria.

 

 

 

 

Persönlich tägliche Weihe an das unbefleckte Herz Mariens von Ludwig Maria Grignion de Montfort.

Zur Eröffnung: Im Namen des Vaters du des Sohnes und des Hl. Geistes

Wir beten gemeinsam-

Komm, Heiliger Geist, entzünde in mir das Feuer Deiner Liebe.

 

Atme in mir, Du Heiliger Geist, daß ich Heiliges denke.
Treibe mich, Du Heiliger Geist, daß ich Heiliges tue.
Locke mich, Du Heiliger Geist, daß ich Heiliges liebe.
Stärke mich, Du Heiliger Geist, daß ich Heiliges hüte.
Hüte mich, Du Heiliger Geist, daß ich das Heilige nimmer verliere.                                                                (Augustinus)

 

Ein Gesätz vom Rosenkranz in den Anliegen der Mutter Gottes.

 

Botschaft vom 25.11.1999

Liebe Kinder.

Auch heute lade ich euch zum Gebet ein.

Möge das Kreuz in dieser Zeit der Gnade für euch ein Wegweiser der Liebe und Einheit sein.

Durch die der wahre Friede kommt.

Deshalb meine Kinder betet besonders in dieser Zeit, das der kleine Jesus, der Schöpfer des Friedens in euren Herzen geboren werde.

Nur durch das Gebet könnt ihr meine Apostel des Friedens in dieser friedlosen Welt werden.

Deshalb betet, dass das Gebet euch zur Freude wird. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid.

 

Weihegebet:

Maria, Mutter Jesu und meine Mutter,

ich vertraue mich dir ganz an und weihe mich deinem

Unbefleckten Herzen, damit du mich beschützt,

in allem führst und mich Jesus immer näherbringst.

                                       ***

Ich weihe dir mein Herz und meinen Leib, meine Seele

und meinen Geist, alle meine Gaben und Talente,

ja auch meine Fehler und Schwächen, und übergebe dir alles, was mir gehört.

                                   ***

Ich bitte Dich, dass du mir hilfst, Gott und meinen Nächsten immer mehr zu lieben und in allem den Willen Gottes zu erfüllen,

damit durch mein ganzes Leben die Liebe Gottes

immer mehr sichtbar und erfahrbar wird

und ich für viele Menschen zum Segen werde. Amen

 

 

) Segne Du Maria, segne mich Dein Kind.
Dass ich hier den Frieden, dort den Himmel find!
Segne all mein Denken, segne all mein Tun,
|: Lass in Deinem Segen Tag und Nacht mich ruhn! :|

2) Segne Du Maria, alle die mir lieb,
Deinen Muttersegen ihnen täglich gib!
Deine Mutterhände breit auf alle aus,
|: Segne alle Herzen, segne jedes Haus! :|

 

Feierlicher Schlusssegen:

-      Gott, der allmächtige Vater segne euch durch den Erlöser der Welt, unseren Herrn Jesus Christus, den Sohn der jungfräulichen Mutter Maria. Amen!

-      Sie hat den Urheber des Lebens geboren; ihre mütterliche Fürsprache erwirke euch Gottes Hilfe. Amen!

 

-      Euch alle, die ihr euch heute am Fest der Verkündigung unseres Herrn, dem unbefleckten Herzen seiner Mutter Maria geweiht habt, schenke Gott die wahre Freude und den ewigen Lohn. Amen!

 

Das gewähre euch der dreieinige Gott

+ der Vater + und der Sohn +und der Heilige Geist. Amen!

 

Gesang: Gospa meica moja kalica mira…

 

**********************************************************************************************

 

Ich bitte bei Verwendung des Inhalts mich zu benachrichtigen.

 

Kevelaer am Fest Maria Verkündigung des Herrn 2023

 

Br. Gereon Henkhues, Diakon

 

 

 

 

Segne du, Maria, segne mich, dein Kind             

 

 

 

 

Komm mit nach Medjugorje!

 Kurzfilm über Medjugorje

Botschaft vom          25. April 2024

 

 "Liebe Kinder! Ich bin bei euch, um euch zu sagen, dass ich euch liebe und euch zum Gebet anrege, denn Satan ist stark und jeden Tag wird seine Kraft stärker, durch jene, die den Tod und den Hass gewählt haben. Ihr, meine lieben Kinder, seid Gebet und meine ausgestreckten Hände der Liebe, für all jene, die in der Finsternis sind und das Licht unseres Gottes suchen. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!


 

 

an Seherin Marija Pavlović-Lunetti

Die Botschaft hören  

Medjugorje D  Tel. 0180/5537875

PaderbornTel.       05251 930 474
Solingen  Tel.     0212 200 879

 

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