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10 Jahre Gebetsvereinigung Regina Pacis Kevelaer

 

 

Am Samstag (11.7.) konnte P. Benny vom Pastoralteam St. Marien in Kevelaer in der Vorabendmesse den Vorstand und einige Mitglieder der Medjugorje-Gebetsvereinigung „Regina Pacis“ begrüßen. Eigentlich war für dieses Datum der jährliche große Pilgertag der Gruppe geplant gewesen, der aber musste wegen der Corona-Umstände entfallen. Dennoch sollte der 10. Jahrestag der Gründung der Vereinigung nicht unbemerkt vorübergehen. In der Abendmesse wurde der beiden Gründungsmitglieder Frau Maria Bennemann und Pfr. Richard Schulte Staade, der bis zu seinem Tod im Januar auch Vorsitzender der Vereinigung war, im Gebet gedacht. P. Benny segnete zu Beginn eine Jubiläumskerze, die für diesen Anlass gestaltet und gespendet wurde. „Regina Pacis“ veranstaltet in jedem Jahr Wallfahrten nach Medjugorje und lädt zu Pilgertreffen nach Kevelaer ein. An jedem Mittwochabend verbinden sich die Mitglieder der Gruppe zum Rosenkranzgebet.

 

 

 

Pater Slavko  Barbaric                          Gedanken zu seinem 20. Todestag

 

 

 

Dass sich Pater Slavkos Heimgang nun schon zum 20. Mal jährt, ist für uns, die wir ihn kannten, kaum zu glauben, denn er ist für viele von uns so präsent als wäre er noch unter uns. In unseren Herzen hat er nicht nur unauslöschliche Fußabdrücke hinterlassen, sondern er dient uns als Leitstern in den schwierigen und dunklen Momenten unseres Lebens, denn eines seiner Grundmotive im Leben war, sich allem, was Gott in unserem Leben zulässt, zu stellen, nicht aufzugeben, und stets darauf zu vertrauen, dass sich am Ende alles zum Guten wenden wird. Er hat uns das vorgelebt und ich finde es immer noch faszinierend, wie man allem, auch wenn es nach Unheil aussieht, etwas Gutes abgewinnen kann.

 

Und so ist es vielleicht kein Zufall, dass die Erde sich in P. Slavkos 20. Todesjahr in einer Situation befindet, die fast apokalyptische Züge trägt, und uns zwingt, uns unserer Endlichkeit bewusst zu werden und über die wahren Werte und den Sinn unseres Daseins nachzudenken. Denn einer der auffallendsten Charakterzüge von P. Slavko war es, die uns von Gott zur Verfügung gestellte Zeit gut zu nutzen – viele der uns täglich in Anspruch nehmenden Nichtigkeiten waren für ihn reine Zeitvergeudung und man hatte bei ihm stets das Gefühl, dass er seine Zeit genau nach dem Maßstab der Notwendigkeit eingeteilt hat. So waren Gespräche mit ihm nie ausufernd, sondern immer so kurz wie möglich und zielführend. Die große Ausnahme waren Beichtgespräche, in denen er eine unnachahmliche Langmut und Ruhe bewies, und natürlich die wunderschöne, von Ehrfurcht erfüllte Anbetung des Allerheiligsten Altarsakramentes.    

 

Uns die Botschaften der Muttergottes näher zu bringen und uns zu erklären, wie wir sie in unserem täglichen Leben umsetzen können, das war Pater Slavkos Herzensanliegen und das lebte er uns auch vor; er tat es in unermüdlicher Weise, ohne Rücksicht auf sein eigenes Wohlbefinden, sein Augenmerk war stets ausschließlich auf das Wohlergehen anderer gerichtet. 

 

Viele von uns sehen ihn noch vor unseren geistigen Augen, wie er mit großen für ihn typischen Schritten die Wege in Medjugorje entlang ging, stets den Rosenkranz in einer Hand und betend – so die Zeit nutzend. Auch auf Reisen, ob im Auto oder Flugzeug, immer war der Rosenkranz in seiner Hand zu sehen. Wer von uns zeigt seinen Glauben auf diese Weise? Verstecken wir nicht eher den Rosenkranz in unserer Jackentasche und beten heimlich? Gerade in dieser gottfernen Zeit, sollten wir uns P. Slavko als Vorbild nehmen und uns nicht schämen, unseren Glauben zu zeigen. Sicherlich ist es leichter, in Medjugorje als anderswo den Glauben zu leben, aber P. Slavko hat immer betont, dass die Muttergottes überall ist, und genau das sollte uns jetzt, da es uns nicht möglich ist dort zu sein, ein Ansporn sein, der Muttergottes zu zeigen, dass wir von P. Slavko gelernt haben.       

 

Ich bin sicher, dass P. Slavko die Zeit, in der wir jetzt leben, nicht als eine Zeit auferlegter Einschränkungen sehen würde, sondern als eine Zeit der Gnade, eine Prüfung und Zulassung Gottes, in der wir unseren Glauben und unser Vertrauen in Gott, in seine Weisheit und Barmherzigkeit unter Beweis stellen können. Pater Slavko hätte es sicher als eine Chance für uns gesehen, umzukehren und uns auf den schmalen und steilen Weg der Heiligkeit zu begeben, den er uns vorgelebt hat, den Weg, der uns auf unserer Himmelsleiter schneller zu Gott führt.

Schwani Heintschel-Heinegg                                                                                                

 

 

 

 

 

 

 
 

Botschaft aus Medjugorje vom 25. November 2020

 

 

 

Liebe Kinder! Dies ist die Zeit der Liebe, der Wärme, des Gebetes und der Freude. Meine lieben Kinder, betet, dass der kleine Jesus in euren Herzen geboren wird. Öffnet eure Herzen für Jesus, der sich jedem von euch hingibt. Gott hat mich gesandt, um in dieser Zeit Freude und Hoffnung zu sein, ich aber sage euch: Ohne den kleinen Jesus habt ihr weder Zärtlichkeit, noch ein Gefühl des Himmels, das sich im Neuge-borenen verbirgt. Deshalb, meine lieben Kinder, arbeitet an euch. Die Heilige Schrift lesend, werdet ihr die Geburt Jesu und die Freude entdecken, so wie in den ersten Tagen, die Medju-gorje der Menschheit gegeben hat. Die Geschichte wird Wahrheit sein, was sich auch heute in und um euch wiederholt. Arbeitet und erbaut den Frieden durch das Sakrament der Beichte. Versöhnt euch mit Gott, meine lieben Kinder, und ihr werdet Wunder um euch herum sehen. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!

 

Kleiner Rückblick: Heute vor 20 Jahren, am 25. November 2000, erklärt die Muttergottes in ihrer Monatsbotschaft, dass P. Slav-ko, der Beichtvater der Seher und Pilgerleiter in Medjugorje, der einen Tag zuvor plötzlich im Alter von 54 Jahren auf dem Kreuz-berg verstorben ist, „in den Himmel geboren wurde und Für-sprache hält“. Diese Zusage hat damals sehr viel Zuversicht gebracht und Trost für die Pilger und die Pfarrei vor Ort.              In Krisenzeiten schauen die Menschen noch sorgfältiger als sonst auf Botschaften vom Himmel. Maria bleibt bei ihren Worten gerade in Krisenzeiten auffällig ruhig und entspannt. Nicht, dass ihre Anliegen nicht dringend wären – im Gegenteil. Sehr engagiert und eindeutig ruft sie uns auch heute zur  Ver- söhnung auf. Aber niemals stiftet sie Panik und Angst mit ihren Aufrufen, immer ist die liebevolle Zuwendung der Mutter spür-bar und oft macht sie deutlich, dass die Zeit des Bösen vorbei gehen wird. Nun weist sie uns hin auf die kommende Advents-zeit, die sie eine Zeit der Liebe, der Wärme, des Gebetes und der Freude nennt.  Auf aktuelle Kirchen- und Coronakrisen geht sie gar nicht ein, sondern macht deutlich, worauf es jetzt wirk-lich ankommt: Jesus zu ermöglichen, dass er wirklich in unseren Herzen geboren werden kann. So wird die aktuelle Botschaft jetzt schon zum Weihnachtswunsch, der uns das Jesuskind in die Arme und ans Herz legt. Von den „5 Steinen“ empfiehlt sie uns heute zwei besonders: das Lesen der Hl. Schrift und den Empfang des Bußsakramentes als Arbeit am Frieden in uns und um uns. Interessanterweise erinnert Maria an die ersten Tage von Medjugorje, an die Freude, die damals vor fast vierzig Jahren der Menschheit geschenkt wurde. Beim allerersten Mal trug sie auf dem Erscheinungsberg im Tuch verborgen das Jesuskind. Und sie wird immer die sein, die uns die Freude des neugeborenen Herrn bringt – auch in unseren Tagen. So weckt diese Wahrheit in uns die Freude auf den Advent und auf Weihnachten. Mitten in einer Krisenzeit voller Unsicherheit, aufgeregter Diskussion und Unklarheit, wie es denn nun weiter- geht, ist Maria von neuem für uns eine Quelle der Geborgen-heit, der Zärtlichkeit und des Friedens. Vergessen gerade jetzt unsere Quellen nicht: das Kind in der Krippe, seine liebevolle Mutter und sein Evangelium. 

( Pastor Gereon Beese)  

 

 

 

 

 

Impuls zum  1.Adventssonntag-B


 

Reiß doch den Himmel auf und komm herab, so dass die Berge zittern vor dir.  (Jes 63,19b – 1. Lesung)

 

Treu ist Gott, durch den ihr berufen worden seid. (1 Kor 1,9 – 2. Lesung)

 

Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden  nicht vergehen.  (Mk 13,11)

 

Das Kirchenjahr beginnt an diesem Sonntag, das Kalenderjahr tritt bald in den letzten Monat ein. Zeit zum Innehalten, zum Nachdenken, zum Zurück-Schauen und zum Nachvorn-Schauen. Die Zeit fließt und vieles verändert sich. Die Bedingungen der Pandemie tauchen alles noch einmal in eine andere Atmosphäre und forcieren manches, was schon im Begriff des Wandels war. Was gibt Halt in einer Situation, wo vieles wegbricht und man kaum vorhersehen kann, wohin die Reise geht? Für den gläubi-gen Menschen bietet das liturgische Jahr mit seinen Festen und Zeiten, mit den Riten und der Leseordnung der Hl. Messe einen Rahmen, der Orientierung und Sicherheit bietet. Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht verge-hen.  Und in den politischen Vorgaben für den Corona-Winter spüren wir, wie sensibel die Frage ist, was Weihnachten möglich ist und was nicht. Das sagt vielleicht nicht viel über den Glauben unseres Volkes, aber doch darüber, dass es immer noch eine kulturelle Prägung gibt, die im Glauben ihren Ursprung hat.  Der Advent vermittelt nach wie vor etwas von Geborgenheit und Heimat, er weckt vertraute und liebgewonnene Gefühle. Die Liturgie des 1. Advent ist allerdings frei von jeder Romantik und Gemütlichkeit. Inmitten von Chaos und Schuld ist sie ein Flehen darum, dass Gott doch endlich eingreifen möge und seine Macht deutlich wird. Oh Heiland reiß die Himmel auf, herab, herab vom Himmel lauf! Dieses uralte Adventslied hat seine Wurzel im Buch Jesaja, aus dem wir die 1. Lesung hören. In einer schwierigen Situation vermisst das Volk Israel Gottes Hilfe und schreit zum Herrn. Schuldbewusst erinnert es den Herrn an seine Hilfsbereitschaft und sein Erbarmen. Israel gesteht seine Schwäche ein und erinnert seinen Gott daran, dass Er doch der Erlöser, der Vater, der Herr ist. Haben wir nicht auch allen Grund, den Herrn anzurufen und um sein Eingreifen zu bitten? Ihn daran zu erinnern, dass er uns doch Treue gelobt hat und ohne ihn die Welt, die Kirche und unser Dasein keine Zukunft haben? Ja, wir haben ihn weitgehend vergessen, und nun wird es höchste Zeit, dass wir uns wieder an ihn wenden. „Jetzt mach doch was, Gott, wer soll es denn sonst tun?“ Trauen wir uns, so zu beten, unseren Gott zu „nerven“, damit er endlich aktiv wird? Die Adventszeit ermutigt uns, Gott aus der Reserve zu locken. Paulus weiß, dass Gott treu ist, durch den wir berufen worden sind. Er erinnert uns daran, dass wir Talente und Gaben empfan-gen haben, um die Zeit zu gestalten, bis der Herr kommt. Das heißt, nicht nur Gott kann tätig werden, er hat uns dazu auch eine Befugnis gegeben. Das Szenario vom Ende der Welt, wenn die Kräfte des Himmels erschüttert werden, ist keine Fiktion. Es ist Realität, die uns bevorsteht. Aber hier wird keine Angst-kulisse aufgebaut. Seine Verheißung schenkt Zuversicht: Wenn alles zusammenbricht, dann komme Ich!

(Pastor Gereon Beese)   

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                                                                                        Medjugorje 01.11.2020

 

 Liebe Freunde von Medjugorje und unserer Gemeinschaft, der Friede sei mit Euch!Sicher warten schon einige unter Euchdarauf,von uns zu hören. Mehrmals hatte ich bereits in Gedanken geschrieben ... Doch das Gebet erschien mir wichtigerals die kleinen Ereignisse in Medjugorje und in unserem Haus.Nun neigt sich das Jahrdem Ende zu.Viele Pläne hat Corona durcheinandergewirbelt oder vereitelt. Wenige Gruppen, vor allem aus Polen,Ukraineund Irland, haben es im Herbst gewagt,nocheine Pilgerreise nach Medjugorje zu unternehmen.Auch spanische und französische Beter konnte man gelegentlich am Blauen Kreuz hören.Dagegen haben vieleKroaten, darunternicht wenigeFamilien mit Kindern,in den letzten Wochen"ihre Gospa" besucht, auf den Bergen gebetet und an denHeiligen Messenteilgenommen, die dank guten WettersamAußenaltar stattfinden konnten. Auch die Beichtstühle waren gut besucht. Manche hat dieses Jahran die Anfänge der Erscheinungen erinnert, in denen vor allem das kroatische Volk hierhergekommen ist. Gleichzeitig istin Medjugorjedie bange Frage spürbar, ob es nächstes Jahr wiedermehrPilger geben wird ..