Auf ein Wort zu Pfingsten 2023

Atem Gotteskomm!   

zu Joh.20, 22 von Br. Gereon Henkhues, Diakon

 

Er hauchte sie an und sprach: „Empfangt den heiligen Geist“ (Joh.20,22)

 

Am ersten Tag der Woche erscheint Jesus den Jüngern mit den Worten: Der Friede sei mit Euch. (Joh, 20,20)

Die durch die schrecklichen Ereignisse von Jesu Leiden atemlos gewordenen Jünger, atmen plötzlich auf und durch.

 

Atem bedeutet Spannung und Entspannung.

·        Wenn ich erschrecke, atme ich schnell und heftig ein; wenn mir ein Stein vom Herzen fällt, atme ich erleichtert tief aus. Bewusstes, langes Ausatmen hilft, sich zu entspannen.

·        In Gegenwart boshafter Menschen fällt es mir schwer zu atmen, sie nehmen mir die Luft weg, liebevolle Menschen dagegen lassen mich aufatmen.

 

Das Geheimnis des Atems ist das Geheimnis des Lebens,

ein Zueinander

von Spannung und Entspannung,

geben und nehmen.

Atmen bedeutet Beziehung, Atmen bedeutet Leben.

 

Seit dem Pfingstereignis in Jerusalem zeigt sich mir:

Gottes Geist in mir ist geschenkter Atem Gottes.

Gott atmet in mir.

 

Pfingsten ist das Geburtsfest der Kirche,

der Gemeinschaft aller, die in der Spur den Auferstandenen Christus leben.

Wir feiern gleichsam das große Aufatmen, das am Beginn der Kirche steht.

Das geht bis heute so.

In einem Lied heißt es:

“ Der Geist des Herrn durch weht die Welt gewaltig und unbändig; und wo sein Feueratem fällt wird Gottes Reich lebendig“.

 

Vielfach macht sich heute unter uns Christen Atemlosigkeit breit.

Ruhelosigkeit und Stress im Alltag, Karriere-Denken und Ellbogen-Mentalität kennzeichnen vielfach unser Leben.

Entgeistert, oft ängstlich, schauen viele in die Zukunft.

 

·        So träume ich von einer Kirche, von einer Gemeinde, die mit einer Zunge Gottes Liebe zur Sprache bringt. Ich möchte, dass Menschen in unseren Gottesdiensten spüren:

Hier darf ich tief Luft holen, hier darf ich sagen, was mich bewegt.

 

·        Ich träume von einer Gemeinde, in der ich meine Schwächen nicht verstecken muss, sondern zeigen darf, wie ich wirklich bin.

 

·        Ich träume von einer Kirche in der nicht so viel geredet, sondern mehr gelebt wird, in der nicht so viel vorgeschrieben,

         sondern zu eigenen Entscheidungen ermutigt wird,

 

·        Ich träume von einer Kirche, in der Menschen erfahren können: Es ist schön und es tut gut, Christin oder Christ zu sein,

kurzum,

         von einer Kirche, in der man aufatmen, durch atmen kann.

 

Pfingsten, noch Fragen?

Atmen Sie!

 

Von Herzen wünsche ich Ihnen ein frohes und gesegnetes Pfingstfest 2023

 

Ihr Br. Gereon Henkhues

 

 

 

 

 

 

Auf ein Wort zur österlichen Busszeit

 

 

 

 

Und während Jesus betete, veränderte sich das Aussehen seines Gesichtes

 

und sein Gewand wurde leuchtend weiß. (Lk. 9,29)

 

 

 

Jesus auf dem Weg nach Jerusalem seinem Leiden entgegen

 

Mit drei seiner Jünger ganz oben Petrus, Jakobus und Johannes

 

von Jesus heraufgeführt von tief unten, hoch hinaus

 

vom betenden Jesus dem Himmel nähergebracht

 

 

 

Jesus betet.

 

Licht umstrahlt ihn aus der Höhe

 

Sein Gewand ist weiß, wie Schnee von unaussprechlicher Schönheit.

 

Er offenbart sich als Licht vom Lichte, wahrer Gott vom wahren Gott.

 

 

 

Und ist nicht allein.

 

Zwei sind es, die ihm lichthaft verbunden sind Moses und Elia.

 

Warum diese beiden?

 

Moses der Überbringer der Gottesgebote vom Berg Sinai.

 

Elia, der Prophet aller in der ersten Reihe der Propheten Israels,

 

die das taumelnde Volk immer wieder an Gottes Gegenwart

 

und an seine Liebe zu ihm erinnert haben.

 

 

 

Jesus mit ihnen im Gespräch.

 

„Du bist der Messias, der kommen wird,

 

um sein Volk herauszuführen aus Not und Bedrängnis.“

 

Jesus zeigt sich den Jüngern als ihren göttlichen Herrn und Meister

 

 

 

Österliches Licht umhüllt die Jünger und Jesus.

 

Petrus ist so von Glück beseelt, dass er ausruft:

 

Meister es ist gut, dass wir hier sind. Wir wollen drei Hütten bauen:

 

Dir, dem Mose und dem Elia eine. (Luk.9,33)

 

Offensichtlich will Petrus dieses göttliche Glück im freundlichen Licht festhalten.

 

Aber er konnte es nicht festhalten.

 

Es war ein göttlicher Hinweis darauf, was denen geschenkt wird die im Leiden mit Jesus feststehen.

 

 

 

Eine dunkle Wolke überschattet plötzlich das Geschehen.

 

Erschrocken schauen sie auf und sie hören die Stimme des Vaters aus der Wolke:

 

„Dies ist mein auserwählter Sohn, auf ihn sollt ihr hören“, (Luk.9,36)

 

 

 

Allein mit Jesus und es geht wieder vom Berg herunter ins Tal.

 

Sie müssen diesen dunklen Weg des Leidens bis zum Kreuz am Karfreitag weiter gehen.

 

 

 

Taborstunden!  Wer von uns kennt sie nicht?

 

Taborstunden im Leben sind Augenblicke des Glücks und der Freude

 

·         Wo nach langem heftigen Streit Versöhnung gelingt. 

 

·         Wo Licht am Ende des Tunnels dunkler Depression das Herz höherschlagen lässt.

 

·         Wo Heil geschieht nach schwerem Leid an Leib und Seele.

 

 

 

Und dieses ist uns verheißen:

 

·         Jesus, das Licht der Liebe gibt uns Kraft, den alltäglichen Tal-Gang durchzustehen,

 

·         gibt uns Kraft im Leiden,

 

·         sie gibt uns Kraft, zur eigenen Begrenztheit und Schuld zu stehen,

 

·         sie gibt uns Kraft, zur Umkehr, Umkehr zur Liebe hin.

 

 

 

Jesu Verklärung auf dem Berg

 

ein Vorgeschmack,

 

wie es sein wird einst im Himmel,

dem Raum der Liebe Gottes.

 

 

Komm mit nach Medjugorje!

 Kurzfilm über Medjugorje

Botschaft vom          25. August 2023

 

 Liebe Kinder! In dieser Zeit der Gnade rufe ich euch zum Herzensgebet auf. Mögen eure Herzen, meine lieben Kinder, im Gebet zum Himmel emporgehoben sein, damit euer Herz den Gott der Liebe spürt, der euch heilt und euch mit unermesslicher Liebe liebt. Deshalb bin ich bei euch, um euch auf dem Weg der Herzensbekehrung zu führen. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!"


Die Botschaft hören  

Medjugorje D  Tel. 0180/5537875

PaderbornTel.       05251 930 474
Solingen  Tel.     0212 200 879

 

Gebetsaktion Wien

++43 7 200 200 200

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