„Das ist die Zeit und der Ort der Bekehrung. Hier leben wir die Neuevangelisierung.“

 

 

In einem Interview mit Radio Mir Medjugorje sprach Erzbischof Henryk Hoser, der Apostolische Visitator für Medjugorje, über seine Zeit in Afrika, er verglich dabei das Marienheiligtum Kibeho mit Medjugorje und erwähnte die guten Früchte, die er durch Medjugorje erfahren darf.

 

 

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Wir alle in der Pfarre sind so froh und dankbar, das Sie nach Medjugorje entsandt wurden und dass Ihnen der Heilige Vater diese Mission anvertraut hat. Wie erleben Sie selbst Medjugorje?
Ich empfinde die selbe Freude und kann nur sagen, dass ich sehr froh bin, hier zu sein. Das ist bereits meine zweite Mission hier. Vergangenes Jahr war ich als besonderer Delegat des Heiligen Vaters in Medjugorje und dieses Mal als dauerhafter Apostolischer Visitator. Diese beiden Missionen unterscheiden sich sehr voneinander. Denn jetzt soll ich nicht nur die Situation kennen lernen, sondern auch die Probleme und Herausforderungen dieses Ortes, und gemeinsam mit meinen Mitarbeitern Lösungen dafür finden.

Jesus kommt zu Weihnachten als Kind in einer Familie zu uns. Die Familie war immer Angriffen ausgesetzt, besonders aber heute. Wie können wir die Familie schützen und wie kann uns das Vorbild der Heiligen Familie dabei helfen?
Zuerst müssen wir verstehen, dass der Mensch von Anfang an innerhalb des Rahmens einer Familie geschaffen wurde. Die Verbindung von Mann und Frau wurde gesegnet in ihrer Fruchtbarkeit. Die Familie ist das Abbild der Heiligen Dreifaltigkeit auf Erden und die Familie ist die Keimzelle der Gesellschaft. Um den Sinn für die Familie auch heute zu bewahren, müssen wir die Mission der Familie in der Welt betonen. Sie ist Quelle und Weg zu einem erfüllten menschlichen Leben.

Sie sind Arzt, Pallottinerpater, ein Missionar, der 21 Jahre in Afrika verbrachte. Können Sie uns Ihre Erfahrungen aus der Mission mitteilen?
Es ist schwer, das in einigen Worten auszudrücken. Es war vor allem eine Erfahrung der verschiedenen Kulturen, denen ich begegnet bin. Den Großteil meines religiösen Lebens verbrachte ich im Ausland, fern meiner Heimat. Zusammenfassend könnte ich sagen, dass die menschliche Natur überall die selbe ist. Als Menschen sind wir uns alle ähnlich. Die Unterschiede zwischen uns sind kultureller Natur, sowohl in positiver, als auch in negativer Hinsicht. Jede Kultur hat positive und aufbauende Elemente, die der Entwicklung des Menschen dienen, aber sie kann genauso Elemente enthalten, die den Menschen zerstören. Leben wir deshalb mit all den positiven Elementen unserer Kultur in der Fülle unserer menschlichen Natur.

Sie waren auch Apostolischer Visitator in Ruanda. Wie würden Sie das Heiligtum von Kibeho mit Medjugorje vergleichen?
Ja, da gibt es viele ähnliche Elemente. Die Ereignisse begannen dort 1981. Die Muttergottes wollte die Menschen vor künftigen Ereignissen, die sich dann als Genozid erwiesen, warnen. Das war die Mission der Königin des Friedens, und es ist gewiss die Fortsetzung der Ereignisse von Fatima. Kibeho ist heute ein anerkanntes Heiligtum, das sich entwickelt. Zugleich ist es der einzige anerkannte Erscheinungsort Afrikas. Die Erscheinungen in Medjugorje begannen ebenfalls 1981, einige Monate vor Kibeho und es zeigte sich, dass sie eine Bedeutung für den Krieg in Ex-Jugoslawien hatten. Die Verehrung der Königin des Friedens entwickelt sich hier in Medjugorje und wir finden viele Ähnlichkeiten mit den Erscheinungen von Fatima. Die Anrufung „Königin des Friedens“ in der Lauretanischen Litanei wurde von Papst Benedikt XV. 1917, im Jahr der Erscheinungen von Fatima, in der Zeit des I. Weltkrieges und der Russischen Revolution eingefügt. Wir können auf diese Weise Gott als den in der menschlichen Geschichte „immer Gegenwärtigen“ erkennen, der uns die Gottesmutter sendet, um uns nahe zu sein.

Heiligtümer erfüllen in der heutigen Zeit eine wichtige Aufgabe. Und so hat Papst Franziskus die Kompetenzen über sie von der Kleruskongregation auf den Päpstlichen Rat zur Förderung der Neuevangelisierung übertragen. Findet in Medjugorje diese Neuevangelisierung statt?

Darüber gibt es keinen Zweifel. Wir leben hier die Neuevangelisierung, wo sich die Verehrung der Gottesmutter so dynamisch entfaltet. Hier ist die Zeit und der Ort der Bekehrung. Hier entdeckt man die Existenz Gottes in seinem Leben und Gottes Sehnsucht, im Herzen des Menschen gegenwärtig zu sein, in einer Gesellschaft, die so lebt, als ob es Gott nicht gäbe. Das ist allen Marineheiligtümern eigen.

Sie haben bereits einige Monate hier in Medjugorje verbracht. Was sind Ihrer Meinung nach die wichtigsten Früchte von Medjugorje?
Das sind die Früchte der tiefgreifenden Bekehrung. Ich denke, dass die reifste und wichtigste Frucht das Phänomen der Umkehr durch die Beichte, den Frieden und die Versöhnung ist. Das alles ereignet sich hier, es ist das wichtigste Element.

Papst Franziskus hat Sie am 31. Mai 2018 zum Apostolischen Visitator für die Pfarre Medjugorje ernannt. Es ist eine pastorale Aufgabe, um eine dauerhafte und solide Seelsorge für die Pfarre und die Gläubigen, die hierher kommen, sicherzustellen. Was sind Ihre Eindrücke vom pastoralen Leben in Medjugorje?
Das pastorale Leben kann sich hier noch entfalten und soll geeignete Rahmenbedingungen erhalten. Pilger zu empfangen bedeutet nicht nur, ihre materiellen Bedürfnisse zu erfüllen und ihnen geeignete Unterkünfte und Verpflegung bereitzustellen. Das alles existiert hier und funktioniert. Über all dem sollte das pastorale Angebot den Pilgern, die hierher kommen, gerecht werden. Zwei Hürden, die ich beobachtet habe, möchte ich dabei betonen: Manchmal, wenn die Zahl der Pilger steigt, gibt es nicht genügend Beichtpriester für verschiedene Sprachgruppen. Pilger kommen aus 80 verschiedenen Ländern hierher. Das andere Hindernis ist das Fehlen von Möglichkeiten, die Heilige Messe in verschiedenen Sprachen zu feiern. Wir müssen solche Möglichkeit schaffen, damit die Menschen in ihrer Sprache die Heilige Messe feiern können. Und über all dem sollten wir in der Lage sein, die Immerwährende Anbetung des Allerheiligsten Altarsakraments anzubieten.

Sie kommen aus Polen und es ist uns bekannt, dass die Gläubigen in Ihrer Heimat eine besondere Verehrung für die Gottesmutter haben.
Die Rolle von Maria ist fürwahr groß. Polnische Gottesverehrung ist immer marianisch geprägt. Vergessen wir nicht, dass die Gottesmutter Mitte des 17. Jahrhunderts zur Königin von Polen ernannt wurde. Das war auch eine politische Geste, die vom König und vom Parlament dieser Zeit bestätigt wurde. Man findet das Bild der Gottesmutter in jedem christlichen Haus in Polen. Das älteste religiöse Lied in polnischer Sprache aus dem Mittelalter wurde zu Ehren der Gottesmutter komponiert. Und alle polnischen Ritter trugen das Bild der Jungfrau Maria auf ihrem Schild. 

 

Erzbischof Henryk Hoser

 

Den Menschen fehlt der Friede, der Friede des Herzens, der Friede unter den Völkern und in der Welt. Zugleich bezeugen viele Menschen hier einen Frieden, den sie auf diese Weise sonst nirgendwo erfahren können. Welche Rolle hat Medjugorje Ihrer Meinung nach heute?
Jesus ist in unserer menschlichen Natur als König des Friedens zu uns gekommen. Gott bringt uns den Frieden, den wir so dringend auf allen verschiedenen Ebenen benötigen, und die Schule des Friedens, die wir hier erleben, scheint uns sehr zu helfen, wie viele Menschen, die an diesen Ort kommen, bezeugen. Zugleich finden sie hier die Bereiche der Stille und des Gebetes, Orte der Sammlung. Das alles sind Elemente, die uns zum Frieden mit Gott und mit anderen Menschen führen.

Möchten Sie den Hörern dieses Interviews abschließend etwas sagen?
Ich möchte allen frohe Weihnachten wünschen mit den Worten des Engels: Friede den Menschen seiner Huld! Die Gospa sagt uns, dass Gott uns liebt. Eines der Fundamente unseres Glaubens ist der Wille Gottes, alle Menschen, ohne Ausnahme, zu retten. Und wenn das nicht geschieht, dann liegt es an uns. Wir sind deshalb auf dem Weg, der uns in eine lichte Zukunft führt.

 

Quellennachweis: www.medjugorje.hr
01. Januar 2019

 

 

 

 

Jährliche Erscheinung vom 25.12.2018 an Jakov Colo

 

"Liebe Kinder, an diesem Tag der Gnade rufe ich euch zur Liebe auf. Meine lieben Kinder, Gott liebt euch unermesslich und deshalb, meine lieben Kinder, voller Vertrauen, nicht zurückblickend und ohne Angst, übergebt Ihm eure Herzen vollständig, damit Gott sie mit Seiner Liebe erfüllt. Fürchtet euch nicht, Seiner Liebe und Barmherzigkeit zu vertrauen, weil Seine Liebe stärker ist als jede eurer Schwächen und Ängste. Deshalb, meine Kinder, voller Liebe in euren Herzen vertraut auf Jesus und sagt Ihm euer Ja, denn Er ist der einzige Weg, der euch zum ewigen Vater führt."

 

 

 

Botschaft vom 25. Dezember 2018

 

 

"Liebe Kinder! Ich bringe euch meinen Sohn Jesus, der der König des Friedens ist. Er gibt euch den Frieden, und er sei nicht nur für euch, sondern, meine lieben Kinder, tragt ihn in Freude und Demut zu den anderen. Ich bin mit euch und ich bete für euch in dieser Zeit der Gnade, die Gott euch geben möchte. Meine Gegenwart ist ein Zeichen der Liebe während ich hier mit euch bin, um euch zu beschützen und zur Ewigkeit zu führen. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid."

 

 

 

 

 

 

Botschaft aus Medjugorje vom 25. Dezember 2018

 

 

 

Liebe Kinder! Ich bringe euch meinen Sohn Jesus, der der König des Friedens ist. Er gibt euch den Frieden, und er sei nicht nur für euch, sondern, meine lieben Kinder, tragt ihn in Freude und Demut zu den anderen. Ich bin mit euch und ich bete für euch in dieser Zeit der Gnade, die Gott euch geben möchte. Meine Gegenwart ist ein Zeichen der Liebe während ich hier mit euch bin, um euch zu beschützen und zur Ewigkeit zu führen.    Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid.

 

In seiner Ansprache zum weihnachtlichen Segen „Urbi et Orbi“ hat Papst Franziskus heute Morgen auf dem Petersplatz einen dramatischen Appell an die Menschen in aller Welt gerichtet, sich nicht von den zunehmenden Konflikten und Polarisierungen einschüchtern zu lassen, sondern die Friedensbotschaft von Bethlehem umzusetzen und zu leben. In schlichter und eher vorsichtiger Weise formuliert das heute Abend auch die Gottesmutter in ihrer neuestens Botschaft. Da die Dezember-Botschaft immer auf Weihnachten fällt, ist sie meist auch ausdrücklich ein Aufruf zum Frieden. Es beginnt schon damit, dass Jesus als „König des Friedens“ bezeichnet wird. In der Prophetie des Micha heißt es: „Und Er wird der Friede sein“ (Mich 5,4a). Und in der Heiligen Nacht hörten wir noch die Worte des Propheten Jesaja: „Sein Name lautet:  …..  Fürst des Friedens“. Das Evangelium sieht diese Prophezeiungen in Jesus Christus erfüllt und hieran knüpft die Königin des Friedens in Medjugorje an:  Er gibt uns den Frieden und wir sollen ihn nicht nur für uns behalten, sondern ihn in Freude und Demut zu anderen weitertragen. Angesichts zuspitzender Konflikte in der großen Politik, aber auch der sinkenden Bereitschaft in privaten Zusammenhängen aufeinander zuzugehen und Verständnis und Rücksichtnahme zu zeigen, ruft Maria ausdrücklich dazu auf, den Frieden Christi weiterzugeben. Sie selber hat in ihrer persönlichen Geschichte mit Jesus ihn nie für sich behalten. Schon unmittelbar nach der Verkündigung bricht sie auf, um Jesus zu Elisabeth zu tragen und ihrer Verwandten zu helfen. Als sie ihren Sohn geboren hat, hält sie ihn den Hirten und den Sterndeutern entgegen, da sie weiß, dass er für alle da ist. Schon seine Geburt ist eng verknüpft mit der Verheißung des Friedens: „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden den Menschen seiner Gnade“ (Lk 2,14). Selbst unter dem Kreuz muss sie ihn loslassen, da sie nun dem Johannes anvertraut wird und Jesus in seiner Hingabe am Kreuz zum Friedensstifter für alle wird. Deshalb ist sie genau die richtige Begleiterin, wenn wir von der Krippe aus auf das Neue Jahr zugehen, auf der Suche nach Halt und Schutz. „Ich bin mit euch, um euch zu beschützen und zur Ewigkeit zu führen“ sagt sie ausdrücklich. Ja, eine solche Beschützerin brauchen wir. In einer Zeit, wo die Kirche zunehmend jede Autorität verliert und keine Freude mehr ausstrahlt, ist dieser Aufruf wichtig: Seinen Frieden in Freude und Demut weiterzutragen. In Freude: ja, wir brauchen unseren Glauben auch jetzt nicht verstecken und nur Jammern über den Zustand der Kirche. In Demut: nein, wir sollen nicht rechthaberisch und bevormundend auftreten, sondern in aller Bescheidenheit und voller Rücksicht. Marias Gegenwart lässt uns mit Zuversicht ins Neue Jahr gehen.     (Pfr. Gereon Beese)

 

 

 

 

 

Für Christus gefangen

 

 

Der albanische Kardinal Ernest Simoni-Troshani war am Wochenende zum ersten Mal in Kevelaer

 

 

 

Nach Kevelaer kommen bekanntlich oft hohe Persönlichkeiten des kirchlichen Lebens. Am vergangenen Wochenende war nun der albanische Kardinal Ernest Simoni-Troshani zu Gast, der mit seinen 89 Jahren einer der letzten Überlebenden des kommunistischen Schreckensregimes in Albanien ist und der durch seine unbeirrbare Treue zum Glauben als lebender Märtyrer gelten kann. Mehrmals war er zum Tod verurteilt, aber immer wieder begnadigt worden. Viele Jahre verbrachte er als Priester im Gefängnis und unter Zwangsarbeit. Am Wochenende gab er Zeugnis über sein bewegtes Leben. Die Medjugorje Gebetsvereinigung Regina Pacis Kevelaer hatte ihn eingeladen anlässlich des 9. Medjugorje-Pilgertages Kevelaer, der im Forum Pax Christi stattfand und von Gebet, Anbetung und Lobpreis geprägt war. Zudem war er Hauptzelebrant der Abendmesse am Samstag und des Pontifikalamtes am Sonntag. Pater Frano Dushaj aus Montenegro stellte ihm Fragen über sein Leben und seinen Glauben und übersetzte alles ins Deutsche. Das Lebenszeugnis des albanischen Kardinals beeindruckte zutiefst.

 

Dreimal gab es Gelegenheit, die Lebensgeschichte dieses großen albanischen Geistlichen zu hören. Im Gespräch mit Pater Frano erzählte er, dass er schon mit vier Jahren den Wunsch verspürt hatte, Priester zu werden. Bereits mit zehn Jahren trat er dem Franziskanerorden bei. Schule und Studium absolvierte er bei Franziskanern, die ihm die Liebe zu Gott beibrachten und bereit waren, inmitten des atheistischen Regimes für ihren Glauben zu sterben und Märtyrer und Heilige zu werden. „Was ich bin, habe ich ihnen zu verdanken!“, bekannte er. Nachdem seine Professoren und Patres verhaftet, gefoltert und ermordet worden waren, wurden auch er und seine Mitstudenten mit Gewalt aus dem Kloster vertrieben und in ein abgelegenes Dorf gebracht. 1951, als Stalin durch ein Dekret forderte, dass die Kirche in Albanien nur überleben darf, wenn sie sich von Rom trenne, war er mit seinen Mitbrüdern eher bereit, in den Tod zu gehen als sich von Rom zu trennen. Heimlich studierte er im Untergrund weiter und wurde 1956 zum Priester geweiht. Das Volk hielt zu dem jungen Priester und kam in Scharen zur Hl. Messe und zu den Sakramenten. Dies war der Regierung, die allen Glauben ausmerzen wollte, ein Dorn im Auge und ein Grund, ihn zu verhaften. Am Heiligabend 1963 wurde er nach der Hl. Messe von der Regierung als „Lügner“ und „gefährlicher Mensch“ festgenommen und zum Tod verurteilt. Drei Gründe wurden dafür genannt. Zum einen, weil er dem Volk gesagt habe, man müsse bereit sein, für Christus sein Leben zu opfern; zweitens, weil er für den getöteten John F. Kennedy eine Messe gehalten habe, obwohl der Westen als Feind des Kommunismus gilt und drittens weil er sich als Exorzist betätigt habe. Sein Bischof habe ihm voraussehend noch die Worte mitgegeben: „Bete und schweige. Es kommen schwere Zeiten für die Kirche. Aber auch in schweren Zeiten schenkt uns Jesus sein Licht.“ Er wurde gefoltert und sah oft dem Tod ins Auge, doch zugleich wusste er: „Die Hand Gottes hat mich nicht verlassen.“ Im Gefängnis wurde er über einen ehemaligen Freund ausspioniert, der ihn zur Kritik am Diktator und am Regime verleiten wollte. Da dies jedoch gründlich misslang und er auch in ungerechter Gefangenschaft betonte, dass man nach dem Beispiel Jesu verzeihen, seine Feinde lieben und das Gute in jedem Menschen sehen müsse, wurde er begnadigt, aber zu 18 Jahren Gefängnis verurteilt. Selbst im Gefängnis lebte er seine Priesterrolle weiter. Aus Weintrauben, die ihm Besucher brachten, und aus Brotkrümeln feierte er mit den anderen Mitgefangenen auf Lateinisch und auswendig die hl. Messe und erlebte, wie Jesus so zu den Gefangenen verschiedener Religion und Kultur kam und sie vereinte. Nach seiner Entlassung musste er noch 10 Jahre jede Nacht das Wasser der Kanalisation reinigen, doch selbst diese Arbeit nutzte er, um von Haus zu Haus heimlich für Christus zu werben.

 

Erst nach dem Sturz des kommunistischen Regimes kam er im Jahr 1990 endgültig frei und durfte seinen Glauben offen und frei leben. Spät, aber doch wurde ihm auch von seinem Land Albanien, dessen frühere Regenten ihn mehrmals zum Tod verurteilt hatte, Ehre zuteil: Er erhielt zweimal den höchsten Preis des Landes – eine Ehre, die er als Geschenk Gottes und Zeichen des Sieges Gottes sieht. Papst Franziskus lernte den mutigen Bekenner im Jahr 2014 persönlich kennen und verlieh ihm, sichtlich bewegt über seine Standhaftigkeit im Glauben, 2016 die Kardinalswürde.

 

In Kevelaer gab er, gefragt über die Zukunft der Kirche, allen Gläubigen den Rat, unbeirrt an Christus festzuhalten, der Weg, Wahrheit und Leben sei, Gott und der Kirche treu zu sein und daran zu glauben, dass der Heilige Geist in der Not uns beistehe und man so keine Angst vor der Zukunft haben müsse.

 

Ungeachtet seines hohen Alters nahm der Kardinal auch an der abendlichen Lichterprozession teil und segnete die Gläubigen am Ende persönlich. Nach dem Pontikalamt am Sonntag spendete er vor dem Pilgerportal den Päpstlichen Ablasssegen. Er beeindruckte in Kevelaer durch die demütige Bescheidenheit seines Auftretens, die geistige und körperliche Rüstigkeit trotz seines hohen Alters und durch seine große Botschaft der Feindesliebe: „Dieser Kardinal ist ein lebendiger Märtyrer und Heiliger! Er predigte Liebe und Vergebung, obwohl er viele Jahre lang täglich dem Tod ins Auge sah. Ich verneige mich vor dieser Lebenseinstellung!“, meinte ein Zeuge.

 

 

 

 

 

 

 

Kardinal Ernest Simoni wurde am Freitag, den 6. Juli 2018 am Abend vom Vorstand der Medjugorje Vereinigung in Kevelaer erwartet und  begrüßt.

 

 

Kardinal Ernest Simoni gibt Zeugnis über sein Leben und seinen Glauben. Pater Frano Dushaj übersetzt das Zeugnis auf Deutsch. Es war ein sehr bewegender Vortrag und die zahlreichen Zuhörer waren sehr berührt.

 

Am Abend des Pilgertages hat Kardinal Simoni mit den Pilgern die heilige Messe gefeiert.

 

Nach der heiligen Messe hat Domkapitular Gregor Kauling zur Lichterprozession eingeladen.

 

Am Sonntag, den 8. Juli hat Kardinal Ernest Simoni um 10.00 Uhr in der Marien-Basilika ein Pontifikalamt gefeiert

 

Die Kirche feiert das Hochfest Maria Heimsuchung.

 

Pater Frano Dushaj   Kardinal Simoni Domkapitular G. Kauling

 

 

                                   beim Angelusgebet

 

 

Fatima-Gebete
O mein Jesus, verzeih uns unsere Sünden, bewahre uns vor dem Feuer der Hölle. Führe alle Seelen in den Hmmel, besonders jene, die deiner Barmherzigkeit am meisten bedürfen!

O mein Gott, ich glaube an dich, ich bete dich an, ich hoffe auf dich und ich liebe dich. Ich bitte dich um Verzeihung für jene, die nicht an dich glauben, die dich nicht anbeten, die nicht auf dich hoffen und die dich nicht lieben!
Heiligste Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist! Ich bete dich in tiefster Ehrfurcht an. Ich opfere dir auf den kostbaren Leib und das Blut, die Seele und die Gottheit unseres Herrn Jesus Christus, gegenwärtig in allen Tabernakeln der Welt, zur Sühne für alle Lästerungen, Entweihungen und Gleichgültigkeiten, durch die Er selbst beleidigt wird. Durch die unendlichen Verdienste Seines Heiligsten Herzens und des Unbefleckten Herzen Mariens erflehe ich von dir die Bekehrung der armen Sünder. Amen

Betet, betet, betet!

Gebet in den Anliegen der Gottesmutter Maria (Gospa)
jeden Mittwochabend ab 20.30 h per Telefon-Info

Der Seher Ivan Dragicevic war zum Jahreswechsel 2013/14 in Medjugorje. Am 3. Januar 2014 hatte er eine Erscheinung auf dem Podbro (Erscheinungsberg). Die Gottesmutter gab ihm folgende Botschaft: „Liebe Kinder, auch heute wünsche ich, dass ihr die Botschaften lebt, die ich euch gegeben habe ... Betet auf ganz besondere Weise für meine Pläne, die verwirklicht werden müssen; Pläne für die Welt; Pläne für den Frieden. Danke, liebe Kinder, dass ihr auch heute meinem Ruf gefolgt seid.“ In der letzten Zeit hat die Gottesmutter die Notwendigkeit des Gebetes um Frieden in den Herzen und in der Welt betont. Wir laden ein, jeden Mittwoch um 20.30 Uhr mit uns in den Anliegen der Gospa zu beten. Sie können sich zum Rosenkranzgebet geistig mit uns verbinden. Wir rufen gerne an oder informieren per Email. Claudia Börsting Tel. 02561 971370. ODER: Beten Sie bitte täglich ein Ave Maria in den Anliegen der Gospa.

Medjugorje Deutschland
www.medjugorje.de

Komm mit nach Medjugorje!

 Kurzfilm über Medjugorje

Botschaft vom 25. Dezember 2018


"Liebe Kinder! Ich bringe euch meinen Sohn Jesus, der der König des Friedens ist. Er gibt euch den Frieden, und er sei nicht nur für euch, sondern, meine lieben Kinder, tragt ihn in Freude und Demut zu den anderen. Ich bin mit euch und ich bete für euch in dieser Zeit der Gnade, die Gott euch geben möchte. Meine Gegenwart ist ein Zeichen der Liebe während ich hier mit euch bin, um euch zu beschützen und zur Ewigkeit zu führen. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid."

Monats Botschaft vom 25.12.2018 , an Seherin Marija Pavlovic-Lunetti

 

 

Die Botschaft hören  

Medjugorje D  Tel. 0180/5537875

PaderbornTel.       05251 930 474
Solingen  Tel.     0212 200 879

 

Gebetsaktion Wien

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