Liebe Pilgerinnen und Pilger!

Liebe Beterinnen und Beter!

 

Jesus Christus hat den Tod überwunden!  Die österliche Botschaft des Evangeliums leuchtet bis in unsere Tage. Die Auferstehung des Herrn nach Kreuzigung und Grablegung ist kein Privatereignis seiner Person. Es geht nicht um ihn, es geht um uns. Durch seine Wunden sind WIR geheilt.

Heilung brauchen wir in unserem Dasein, das zu oft geprägt ist von Eigenwillen und Gottesferne. Die Reinigung der Kirche, die im Moment viel Kraft kostet und ihre verzerrte einseitige Darstellung in den Medien lassen den Eindruck erstehen, dass es mit der Kirche nur noch bergab geht. Der Herr der Kirche, der Auferstandene, wird seine Kirche auch aus dieser Krise herausführen, wie er es im Laufe der Jahrhunderte schon oft getan hat.

Maria, der Mutter der Kirche, steht uns bei und segnet uns in dieser schwierigen Lage.

Ihnen allen Frohe und gesegnete Ostern und die Freude des auferstandenen Herrn!

                

                                                      Pastor Gereon Beese

                                                             Geistl. Begleiter der Gebetsgemeinschaft

 

 

Botschaft aus Medjugorje vom 25. April 2019

 

 

Liebe Kinder! Dies ist eine Zeit der Gnade, eine Zeit der Barmherzigkeit für jeden von euch. Meine lieben Kinder, erlaubt nicht, dass der Wind des Hasses und des Unfriedens in euch und um euch herum herrscht. Ihr, meine lieben Kinder, seid aufgerufen, Liebe und Gebet zu sein. Der Teufel will Unfrieden und Unordnung, ihr aber, meine lieben Kinder, seid die Freude des auferstandenen Jesus, der für jeden von euch gestorben und auferstanden ist. Er hat den Tod besiegt, um euch das Leben zu geben, das Ewige Leben. Deshalb, meine lieben Kinder, bezeugt und seid stolz darauf, dass ihr in Ihm auferstanden seid. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!

 

Eine wahrhaft österliche Botschaft schickt uns der Himmel in dieser Osterwoche. Zum Auftakt wird darauf hingewiesen, dass wir uns in einer Zeit der Gnade befinden. Einerseits ist das der weite Zeitraum der Erscheinungen, andererseits aber auch die aktuelle Zeit des Kirchenjahres, die Osterwoche, die uns sehr intensiv die Gegenwart des Auferstandenen schenkt. Erfreulich, dass die Gottesmutter auch von der Zeit der Barmherzigkeit für einen jeden von uns spricht. Viele der Pilger beten seit Karfreitag die Novene zum Barmherzigen Jesus, die in den kommenden Sonntag der Barmherzigkeit mündet. In diesen Tagen sind wir dazu aufgerufen, Jesu Barmherzigkeit und Frieden auf alle Menschen, Stände und Gruppen herabzurufen, ob sie gläubig oder ungläubig, arm oder reich, jung oder alt, weltlich oder geistlich sind. Wirklich jeder Mensch soll vom Geheimnis der Barmherzigkeit berührt werden.  Das ist umso notwendiger, da wir in dieser Welt oft in ein Klima geraten, das eben nicht von Güte, sondern von Unbarmherzigkeit und menschlicher Kälte geprägt ist. Den Wind des Hasses und des Unfriedens sollen wir nicht in unserem Herzen und in unserer Umgebung zulassen. Entsetzt haben wir Ostern nach Sri Lanka geschaut, wo der Hass so viel Unheil angerichtet hat. Nicht Unfriede und Unordnung sollen die Welt und unsere Herzen regieren, sondern die Mächte des Himmels. Die Kinder Gottes sind aufgerufen, Liebe und Gebet zu sein. Hier findet sich der Schlüssel für die Veränderung zum Guten. Der Unfriede soll nicht erwidert und gerächt werden, sondern ihm sollen wir die guten Mächte des Gebetes und der Liebe entgegensetzen.       An anderer Stelle spricht Maria von der Waffe des Rosenkranzes, mit der Kriege verhindert und Wunder möglich werden können. Diese Kraft geht aus vom Auferstandenen, der den Tod und die Mächte der Unterwelt besiegt hat. Wir sind seine Freude, wenn wir aus seiner Kraft leben. Für jeden von uns persönlich hat er all das auf sich genommen, was wir noch vor wenigen Tagen in der Karwoche betrachtet haben. Wenn wir zu ihm gehören, will das Ewige Leben jetzt in uns starten. Deshalb kann die Gospa sagen, dass wir nun schon stolz darauf sein dürfen, dass wir in Ihm auferstanden sind. So können wir die Auferstehung bezeugen. So sind wir ausgerüstet, den Frieden zu leben, auch wenn wir immer wieder dazu neigen, uns in alle möglichen Kleinkriege zu begeben, die nichts bringen und keinen Sinn haben. Schauen wir auf den auferstandenen Herrn und legen wir unser Bekenntnis ab:                                            Jesus, ich vertrau auf dich!                         (Pastor Gereon Beese) 

 

 

 

 

Gedanken zur 2. Lesung – 5. Sonntag der Osterzeit –             Offb 21,1-5a

 

 

Wissen Sie was ein Update ist? Wer öfter mit dem Computer und mit dem Internet umgeht, weiß es. Bestimmte Computer-Programme müssen regelmäßig auf den neuesten Stand gebracht werden. Ein Update garantiert diese Auffrischung, damit das Programm optimal und mit den neuesten Erkenntnissen genutzt werden kann. Ohne Update veraltet das Material und wird unbrauchbar.

 

Auf den neuesten Stand bringen – geht es Gott darum, wenn in der Lesung vom neuen Himmel und der neuen Erde die Rede ist, vom neuen Jerusalem? Ein Update seiner Schöpfung sozusagen? Ich glaube, so ist es gemeint. Gott hat ein Interesse daran, dass der Himmel und die Erde so sind, wie Er sie gedacht hat. Durch das Wirken und Denken der Menschen gerät manches im Laufe der Zeit in eine Schieflage, die nicht mehr das wieder gibt, wie Gott es gemeint hat. Deshalb nimmt er es selbst in die Hand, die Erde und die Menschheit zu erneuern und zu erlösen. Der auf dem Thron saß, sprach: Seht, ich mache alles neu (Offb 21,5a). Diese grundsätzliche Erneuerung nimmt Gott selbst in die Hand.

 

Die vergangene Woche ist in unserem Bistum und darüber hinaus von einer Aktion geprägt worden, die sich Erneuerung der Kirche auf die Fahnen geschrieben hat und das intensiv propagiert. Die Forderungen sind nicht neu: Frauen in kirchliche Ämter und Führungspositionen, Entlarvung und Eliminierung von klerikalem Machtgehabe, Neuformulierung der kirchlichen Sexualmoral, Abschaffung des Zölibates usw. Verstärkt wird das ganze durch die aktuelle Krise im Zusammenhang mit den Missbrauchsstraftaten durch kirchliche Amtsträger. Hier wird ein Zusammenhang hergestellt zwischen den Straftaten und dem kirchlichen System. Jede der einzelnen Forderungen kann man ernsthaft diskutieren und sicher auch sehr unterschiedliche Meinungen haben.  Neu jedoch ist die Form, mit der dieser Protest transportiert wird.

 

Da ist zunächst der Name der Aktion: Maria 2.0.  Man ist der Meinung, dass die marianische Sicht der Kirche, die in diesem Denken ein devotes Frauenbild hervorgebracht habe, eines Updates bedürfe. Also die biblische Maria, die ihr Jawort gesagt hat zum Willen Gottes „Siehe, ich bin die Magd des Herrn!“  erscheint nicht mehr zeitgemäß und muss auf den neuesten Stand gebracht werden. Auf den Plakaten der Aktion ist ein klassisches Marienbild zu sehen, bei dem der Gottesmutter der Mund zugepflastert worden ist. Die neue Maria, die neue Frau dagegen, soll den Mund öffnen und ihren Willen deutlich machen und sich nicht unterordnen. Abgesehen davon, dass Maria durchaus ihren Mund geöffnet hat, empfinden viele Gläubige es als unangemessen und sogar als Diffamierung unseres Glaubens, dass Maria in dieser Weise vor den Karren dieser Aktion gespannt wird und ihre geistliche Haltung, wie die Heilige Schrift sie bezeugt, quasi entwertet und als überholt bezeichnet wird. Bei allem Verständnis für kritische Meinungen und Diskussionen ist hier eine Linie überschritten worden, die das Geheimnis Gottes selbst berührt und damit die Grundlagen unseres Glaubens in Frage stellt.

 

Das zweite ist die Form, mit der die Aktion durchgesetzt wird: der Kirchenstreik der Frauen. Eine Woche lang sollen engagierte Frauen ihre sozialen, caritativen und liturgischen Einsätze innerhalb der Gemeinde ruhen lassen, damit deutlich wird, wieviel von Frauen in der Kirche geleistet wird. Zunächst mal ist das keine Frage, dass kirchliches und gemeindliches Leben ohne Frauen undenkbar ist. Allerdings sei die Nachfrage erlaubt, ob es wirklich sinnvoll ist, Hilfe zu unterlassen und Gottesdienst zu boykottieren, um die eigene Bedeutung in Szene zu setzen. Aus Gemeinden wurde sogar berichtet, dass Frauen, die die Hl. Messe in der Kirche besuchen wollten, von Aktivistinnen daran gehindert wurden. Wen trifft den der Boykott von Liturgie? Den Papst? Den Bischof? Die Priester? Zu allererst trifft der Streik, die Hl. Messe zu besuchen, Gott selbst, dem die Liturgie und der Lobpreis gilt. Der Gottesdienst darf nie der Ort sein, wo wir unsere Konflikte austragen. Das gilt für Liturgen und Prediger, das gilt für ehrenamtliche Laien und das gilt für Fernstehende. Das Ergebnis dieser Aktionen vor Ort wird vielfach Verletzung und Spaltung sein.

 

Im heutigen Sonntagsevangelium sagt Jesus: Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr einander liebt (Joh 13,35)  An dieser Aktion kann man es sicher nicht erkennen. Das ist nicht nur in Richtung der Aktiven der Aktion Maria 2.0 gesagt, sondern insgesamt zum Umgang miteinander in der momentanen Krise.

 

Vertrauen wir der Muttergottes den Zustand unserer deutschen Kirche an. Möge sie uns verzeihen, dass wir ihren Namen derart missbraucht haben und hören wir, was sie zu uns sagt, wie den Dienern bei der Hochzeit zu Kana: Was Jesus euch sagt, das tut!

 

Und trauen wir Gott zu, dass Er selbst seine Kirche erneuert hat, wie er es in Krisenzeiten immer überraschend getan hat durch die Botinnen und Boten, die er selber wählt.

 

ER, DER AUF DEM THRON SASS,  SPRACH:  SEHT, ICH MACHE ALLES  NEU

 

                                                                                                               

 (Pastor Gereon Beese)

 

Medjugorje Deutschland
www.medjugorje.de

Komm mit nach Medjugorje!

 Kurzfilm über Medjugorje

Botschaft vom 25.April 2019

 

"Liebe Kinder! Dies ist eine Zeit der Gnade, eine Zeit der Barmherzigkeit für jeden von euch. Meine lieben Kinder, erlaubt nicht, dass der Wind des Hasses und des Unfriedens in euch und um euch herum herrscht. Ihr, meine lieben Kinder, seid aufgerufen, Liebe und Gebet zu sein. Der Teufel will Unfrieden und Unordnung, ihr aber, meine lieben Kinder, seid die Freude des auferstandenen Jesus, der für jeden von euch gestorben und auferstanden ist. Er hat den Tod besiegt, um euch das Leben zu geben, das ewige Leben. Deshalb, meine lieben Kinder, bezeugt und seid stolz darauf, dass ihr in Ihm auferstanden seid. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid."

Monats Botschaft vom 25.04.2019 , an Seherin Marija Pavlovic-Lunetti

 

 

Die Botschaft hören  

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